Fachkräfte finden, binden & begeistern
Shownotes
Handwerksbetriebe können als attraktiver Arbeitgeber überzeugen, indem sie dort ansetzen, wo es im Betrieb hakt. In unserem Podcast zeigt Michaela Allert von Allert+Martin aus Freiburg, wie das geht: Gemeinsam mit ihrer Kollegin Tanja Martin sorgen sie mit pragmatischen Lösungen für Fachkräftesicherung, zufriedene Mitarbeiter und mehr Erfolgfür den Betrieb.
Besonders spannend ist das digitale Tool KIBUN: Es fragt über einen vordefinierten Zeitraum wöchentlich per Handy die Stimmung und das Feedback der Mitarbeiter ab – anonym und direkt. So sehen die Betriebe sofort, was gut läuft und wo sie ansetzen können, um Verbesserungen voranzubringen.
Weitere Informationen: https://allert-martin.de
Mehr Informationen zum Podcast: https://dachdecker-podcast.de
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zum Dachdecker Podcast, dem Podcast zu Technik,
00:00:06: Organisationen und Digitalisierung im Handwerk.
00:00:09: Und hier sind eure Gastgeber
00:00:11: Michael Zimmermann
00:00:12: und Karl-Heinz
00:00:13: Kraftsick.
00:00:18: Herzlich Willkommen zum Dachtecker Podcast!
00:00:20: Schön dass ihr wieder dabei seid.
00:00:22: heute haben wir wieder ein spannendes Thema und eine tolle fachkundige Fachfrau eingeladen, was das Thema betrifft und auch dazu noch sehr sympathisch.
00:00:30: Ich freue mich wirklich drauf!
00:00:32: Wir sprechen heute um ein Thema, dass uns im Tagesgeschäft immer umtreibt, weder mal die Mitarbeiter aber nicht nur wie wir sie gewinnen sondern wie wir Sie auch behalten können.
00:00:41: Michael, unser Thema?
00:00:43: Ja genau also moin Calleins Moin an alle draußen, die uns zuhören, die sich aber auch zuschauen.
00:00:51: Also ein herzliches guten Morgen in die Runde.
00:00:53: ja Ja, das Thema Personal ist nicht nur das was wir als Dachdecke exklusiv gepachtet haben sondern das betrifft alle Branche.
00:01:02: Deshalb freue ich mich auch besonders dass hier heute mit Michaela Allert von Allert Martin Personal Management und Organisations Kultur eine wirklich Expertin bei uns haben die uns so ein bisschen etwas über das Thema attraktiver Arbeit gebe berichtet.
00:01:22: Also, hallo Michaela erstmal auch du natürlich herzlich willkommen heute hier in unserem Podcast.
00:01:28: schön dass du dabei bist aber bevor wir jetzt mal so in die Werkzeugkiste greifen holen sie doch mal kurz ab wer bist du ja was machst du so.
00:01:39: und vor allen Dingen was treibt dich an?
00:01:43: Ja!
00:01:44: Einen wunderschönen guten Morgen aus Freiburg, von meiner Seite.
00:01:49: Ich begrüße alle Zuhörenden ganz herzlich und vielen Dank für die Einladung zum Podcast!
00:01:56: Ich freue mich sehr dass ich dabei sein kann.
00:01:59: Mein Name ist Michaela Allert.
00:02:05: Ja, bei zwanzig Jahren gemeinsam mit der Tanja Martin Gründerin und Geschäftsführerin von Allert & Martin aus Freiburg.
00:02:15: Wir unterstützen mittelständische Unternehmen, wir unterstützen KMUs aber auch kleine Handwerksbetriebe dabei sich als attraktiver Arbeitgeber aufzustellen.
00:02:29: Das ist unser Thema mit unseren Kunden arbeiten.
00:02:37: Und ja, bevor ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich circa sechzehn Jahre lang in drei unterschiedlichen Unternehmen in Hamburg gearbeitet.
00:02:48: Das waren sehr unterschiedliche Unternehmen mit ganz unterschiedlichen Unternehmenskulturen vom Großkonzern bis zum mittelständischen Unternehmen, da habe ich sehr viel mitgenommen in der Zeit.
00:03:03: Gerade auch so über das Thema ja wie funktioniert Zusammenarbeit gut?
00:03:08: Wie funktioniert Führung gut?
00:03:11: Da habe ich eben negative und aber auch sehr positive Erfahrungen gemacht und das habe ich natürlich alles immer mitgenommen und das bringe ich eben auch unter anderem neben der Fachexpertise in meine Kundenprojekte ein.
00:03:26: Und vielleicht noch ein Gedanke zu meiner sozusagen Vergangenheit.
00:03:31: Ich habe nach der Schule eine Ausbildung gemacht, eine Lehre wie es ja damals noch hieß und ich war in einem sehr innovativen Ausbildungsbetrieb und auch das ist was mich heute noch begleitet weil wir unterstützen die Betriebe dabei teilweise eine bessere Ausbildung anzubieten Und auch da war es einfach hilfreich, selber mal so eine wirklich interessante Lehre durchlaufen zu haben.
00:04:02: Das ist auch etwas was mich prägt und ja im Endeffekt schlägt mein Herz, schläge unser Herz für den Mittelstand, für die kleinen Betriebe weil denen eben oft die Ressourcen fehlen.
00:04:17: für das Mitarbeiterthema Ja und vielleicht manchmal auch das Wissen Und manchmal vielleicht auch so die Lust, weil das operative Ja da weiß ich.
00:04:30: Da kenne ich mich einfach dann besser aus oder da kennen sich die Kunden besser aus.
00:04:35: und ja von daher nehmen wir dann diese Rolle ein diese Mitarbeiter Themen aufzubauen damit es für die Geschäftsführer für die Führungskräfte einfacher wird.
00:04:49: sehr spannend vom Kontrolling in die Organisationskultur Das ist schon toll, ja.
00:04:55: Erzähl uns doch mal bitte ein bisschen mehr darüber.
00:04:58: Du hast gesagt du machst es mit einer Kollegin zusammen was ihr genau macht bei euch in der Firma?
00:05:03: Ja also ich habe sehr gerade gesagt wir unterstützen die Betriebe dabei sich als attraktive Arbeitgeber aufzustellen und das heißt da nehmen wir dann die Perspektive von oben und relativ breit ein um mit den Unternehmen zu arbeiten.
00:05:25: Und ja, das ist auch ein bisschen so ein Schlagwort heutzutage attraktiver Arbeitgeber, Arbeitgebertraktivität.
00:05:34: aber es ist eben doch auch ein ganz wichtiges Thema.
00:05:37: Warum?
00:05:38: Also wenn ich als Arbeitgebe attraktiv bin dann biete ich ja gute Arbeitsmöglichkeiten, gute Arbeitsbedingungen.
00:05:51: Die Stimmung ist gut und wenn sie nicht gut ist dann arbeite ich daran und suche wirklich auch gute um passende Lösungen die wie gesagt die Stimmung Das zeichnet ja dann attraktive Arbeitgeber aus und wenn die Mitarbeitenden motiviert sind, dann sind auch die Leistungen besser.
00:06:14: Und das sind immer so.
00:06:15: diese beiden Punkte, die wir uns anschauen – Mitarbeiterzufriedenheit auf der einen Seite und eine gute Leistungsfähigkeit und eine Zielerreichung auf der anderen Seite.
00:06:26: Das sind unsere Themen an denen wir arbeiten und die uns wichtig sind.
00:06:33: Wenn man jetzt mal überlegt, Arbeitgeberattraktivität.
00:06:37: Wie kann man denn so was aufbauen und ausbauen?
00:06:41: Also wir haben da ein Modul das wir auch einsetzen aber trotzdem ist es bei jedem Unternehmen, bei jedem Betrieb auch so ein bisschen anders.
00:06:52: ganz wichtig ist uns immer dass wir nicht nur mit der Geschäftsleitung ins Gespräch gehen Denn da ist das Thema Arbeitgebe attraktiv Ja, manchmal auch so ein bisschen verklärt und deshalb gehen wir natürlich auch mit den Mitarbeitenden ins Gespräch.
00:07:11: Und da haben wir so einen Format das geht einem Vormittag für eine Mitarbeitergruppe Und da arbeiten wir an den Themen, was zeichnet dem Betrieb aus?
00:07:24: Was macht den Betrieb für Sie als Mitarbeitende attraktiv.
00:07:28: Was ist es konkret und zwar nicht nur an der Oberfläche sondern was ist es wirklich?
00:07:34: Da steigen wir eben mit den Mitarbeitenden ein und arbeiten dann auch noch so an der Sollperspektive.
00:07:43: Was sollte sich verändern damit der Betrieb noch attraktiver wird?
00:07:48: Ja, und dann haben wir eben ein Paket an wirklich positiven Kriterien die ja am besten nicht verändert werden sollen.
00:07:56: Und an Kriterie an denen der Betrieb arbeiten kann und an den Themen arbeiten wird ganz konkret mit dem Mitarbeitenden teilweise wenn es größerer Betrieb ist mit Führungskräften, mit der Geschäftsführung um da im Laufe der Zeit eine Verbesserungen zu erreichen.
00:08:17: Genau, das ist zum Beispiel jetzt so ein Thema wenn wir wirklich auf das Gesamthema Attraktivität als Arbeitgeber schauen.
00:08:26: Manchmal kommt es aber auch vor dass der Kunde schon mit einem ganz speziellen Thema kommt.
00:08:32: ich sage mal Beispiel Ja, wir haben zwar eine gute Ausbildung.
00:08:37: Wir finden auch Azubis ja aber unsere Fachkräfte da hatten wir jetzt vier Kündigungen aufs Mal und das ist für uns echt hart!
00:08:46: Ist ja klar in Betrieb mit dreißig Leuten wenn da plötzlich vier Fachkräften kündigen dann ist da irgendwas stimmt da nicht?
00:08:56: Und ja die Tanja und ich wir schauen uns das dann genauer an sprechen mit unterschiedlichen Menschen, also mit denen die das betrifft aber auch mit Führungskräften um zu analysieren worauf wo mit hängt es konkret zusammen und in dem Beispiel was ich da jetzt nenne.
00:09:17: Da war's zum Beispiel ein Thema was nicht stimmeck war dass der Verantwortungsrahmen für diese Fachkräfte viel zu klein war.
00:09:28: Die fühlten sich so ein bisschen wie so einkel zwängt eingesperrt, die hatten keine Entscheidungshoheit und waren aber wirklich sehr kompetent und wirklich gut.
00:09:41: Und das hatten sie auch oft angesprochen, aber da wurde nichts verändert und deshalb sind die dann gegangen.
00:09:46: Genau!
00:09:47: Dann haben wir in dem Betrieb Rollen aufgebaut, die dann den Fachkräften einfach mehr Verantwortung zuweisen und haben dann auch die erste Phase begleitet weil Auf der einen Seite Strukturen aufbauen, ist es eine.
00:10:03: Aber das muss natürlich auch leben und ins Tun kommen und in die Umsetzung unterstützen wir auch.
00:10:11: Das hört sich sehr spannend aber auch ziemlich aufwendig an.
00:10:16: Es ist nicht einfach mal Facebook oder Instapost sondern da geht man schon so ein bisschen tiefer in die Unternehmenskultur mit rein.
00:10:27: Ich höre das so ein bisschen raus.
00:10:29: Es geht also nicht nur um Fachkräfte, es geht auch um Azubis.
00:10:35: und habt ihr da jetzt eine fest definierte Zielgruppe?
00:10:39: Fallen wir hier zum Beispiel als Handwerker, als Dachdecke an euer Beutischschema und muss man dann wie Karl-Heinz in Freiburg wohnen?
00:10:49: Oder würdest du auch zu mir in Richtung Mainz kommen?
00:10:53: Übrigens, wir waren auch attraktive Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz.
00:10:57: Habe ich jetzt gerade noch mal geguckt von mir.
00:10:59: Es steigt ja tatsächlich!
00:11:00: Also, würdest Du uns auch unterstützen oder reibst Du daheim um den Tiersturm?
00:11:07: Nein, wir haben ein etwas größeres Einzugskgebiet also... um erstmal die erste Frage zu beantworten.
00:11:15: Wir arbeiten branchenübergreifend, weil das Thema Mitarbeiter- Arbeitgeberattraktivität – das ist ja doch in vielen Betrieben vergleichbar!
00:11:28: die Situation, die wir vor Ort vorfinden.
00:11:31: Die sind unterschiedlich aber das hängt eigentlich nicht mit den unterschiedlichen Branchen zusammen Aber wir haben schon so einen Schwerpunkt.
00:11:40: Wir sind zum Beispiel viel in Produktionsunternehmen.
00:11:44: Da gibt es ja hier im Baden-Württemberg wirklich tolle Betriebe, in anderen Bundesländern auch.
00:11:49: aber wir sind hauptsächlich im Badem-Wirtenberg und da gibt's wirklich wunderbare Betrieben und die unterstützen wir eben oft Produktionsbetriebe.
00:12:00: Wir sind auch im Handwerk unterwegs zum Beispiel gerade im Bereich Fliesen im Bereich Malerbetrieb und ja, von der Größe her sage ich mal ungefähr ab zwanzig dreißig Mitarbeitende.
00:12:22: Wir haben auch ein Handwerksbetrieb die haben zehn Mitarbeiter, aber ich sag mal so normalerweise kommen Kunden auf uns zu mit zwanzich dreißzig Mitarbeitenden bis hin zu ca.
00:12:34: fünfhundert Mitarbeiter.
00:12:35: Das ist so unser Spektrum, in dem wir aktiv sind und wie gesagt hauptsächlich in Baden-Württemberg.
00:12:43: Und warum hauptptsächlich im Baden Württembergen?
00:12:46: Wir arbeiten wirklich sehr... wie soll ich jetzt sagen, eng und flexibel und individuell mit unseren Kunden zusammen.
00:12:55: Und wenn jetzt ein Kunde sagt Mensch Frau Allert können Sie mal kurz vorbeikommen?
00:13:00: Dann sind wir halt in fünf Minuten einer Stunde oder vielleicht in zwei Stunden dort.
00:13:06: Wenn ich jetzt einen Auftrag habe in Hamburg wo ich natürlich auch sehr gern bin weil ich da lange gelebt habe ja dann hab ich erstmal einen Tag fast eine Anreise im Zug.
00:13:17: Da fallen natürlich auch Kosten an, das macht oft gar nicht so viel Sinn für die Betriebe.
00:13:23: Daher ist sozusagen mal Baden-Württemberg ungefähr unser Gebiet.
00:13:31: und ja ich habe gerade von einem Budget gesprochen was für die betriebe aus Baden Württembergs super spannend ist.
00:13:39: da gibt es seit einiger Zeit einen Förderprogramm für unsere Themen also für die Mitarbeiter Und dieses Programm läuft über das Bundesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Soziales in Baden-Württemberg.
00:13:55: Die fördern bis zu zehn Berater Tage mit einem Satz von vierhundert Euro netto.
00:14:04: also wir kosten dann den Handwerksbetrieb vierhundert Euro nettau pro Tag.
00:14:13: Super Förderprogramm, so ein Förder-Programm hatten wir noch nie.
00:14:16: Also dass es so hoch gefördert wird und dann noch zehn Tage.
00:14:20: also da kann man wirklich ordentlich was auf die Beine stellen.
00:14:25: Cool!
00:14:28: Das ist auf jeden Fall cool und das hört sich wie gesagt ziemlich aufwendig an, das Ganze Und das geht wahrscheinlich auch so in Richtung Arbeitgeber-Marke aufbauen, das kann ich mir vorstellen.
00:14:45: Das ist nicht damit getan dass man jetzt den Geschäftsführer mal irgendwie mal brieft und sagt du musst einen zukünftigen, attraktiven Arbeitgebert sein.
00:14:53: Einverstanden?
00:14:53: Tschüss!
00:14:54: Das war es jetzt sondern... Das ist ja ein Gesamtkonzept vor.
00:14:59: Das heißt, ihr geht also in die Betriebereien.
00:15:02: Schaut euch das an und erhaltet ihr euch auch mit Mitarbeiter um da so ein bisschen auch auf die Ursache zu forschen.
00:15:10: Und deshalb finde ich es
00:15:13: auch
00:15:13: gut Mit der Förderung.
00:15:15: ja Also das ist dann schon geniale Hebel weil ansonsten gerade so fürs Handwerk wäre das wahrscheinlich schon relativ aufwendig, auch wirtschaftlich, obwohl das uns alle betrifft.
00:15:31: Ich unterhalte mich mit sehr vielen Handwerken und mit sehr viel Dachdeckern die letzten Monate.
00:15:36: Und wenn ich frage was ist euer Hauptproblem?
00:15:39: Arbeit haben sie genug.
00:15:41: Prozesse, Digitalisierung und Biografie.
00:15:45: Das nervt so ein bisschen aber dann kommt überall Mitarbeiter.
00:15:51: Mitarbeiter.
00:15:53: Wenn du dann mal fragst, was machst du so?
00:15:55: Um Mitarbeiter zu finden... Ja, was soll ich machen?
00:15:58: Es gibt ja keine.
00:16:00: Ist okay wenn du nix machst und dir doch keiner kommen?
00:16:02: oder glaubst du das jetzt hier jemand zuhört, wenn wir uns gerade unterhalten und sagen ohja da geh ich jetzt hinten.
00:16:08: Also wie sieht so eine Mitarbeitergewinnung denn heute modern aus?
00:16:14: also viele jüngere Kollegen.
00:16:19: Die nutzen Social Media, die nutzen das sehr exzessiv zum Teil auch sehr erfolgreich und so ist das jetzt das einzige was hilft?
00:16:27: Ist die Stellenanzeige von gestern sind Arbeitsamt und was es da so gibt die Stellenportale.
00:16:36: wie sieht sowas aus?
00:16:37: Wie sieht dann das Onboarding aus dass man am Ende nicht wieder verliert wenn sie mal da sind?
00:16:42: Das ist ja die Summe aus.
00:16:44: also Wenn du jetzt jemanden hast, dann musst du ihn ja auch behalten können.
00:16:51: Wie sieht so eine Zusammenarbeit mit euch aus?
00:16:54: beziehungsweise wie ist euer Vorgehen?
00:16:58: Ja das Thema Rekutierung im Handwerk ist richtig ein ganz relevantes Thema da die entsprechenden passenden Azubis oder Mitarbeiter zu finden weil oft eben nicht die Ressourcen da sind, um sich damit zu beschäftigen.
00:17:19: Und das ist... Da haben es natürlich diese kleineren Organisation und Betriebe viel schwieriger als die Großen, die der ganze Mannschaften haben, den ganzen Tag nichts anderes als rekrutieren, Kooperationen betreuen, Social Media zu betreuten – da haben sie diese Betrieber wirklich schwieriger!
00:17:41: Und wenn es jetzt um die Mitarbeitergewinnung geht, ist natürlich die Grundlage der Attraktivität als Arbeitgeber.
00:17:53: Titania hat da gerade auch so im Handwerk ein Beispiel.
00:17:58: Da wollte einen Arbeitgeber die Mitarbeitergewinnung durch uns auch verbessern lassen und wir haben dann aber sehr schnell festgestellt, ja huu!
00:18:11: Da gibt es intern wirklich doch einiges an Baustellen.
00:18:15: Und Titania hat dann erstmal diese internen Themen angegangen, da ist sie auch noch mit beschäftigt.
00:18:22: Weil was passiert denn wenn der Arbeitgeber intern so Baustellen hat und eben ich sage jetzt mal weniger attraktiv ist?
00:18:33: Und man kommuniziert nach außen.
00:18:35: Ja, kommt zu uns!
00:18:37: Wir sind ein super Arbeitgeber und dann kommen Leute und stellen intern fest.
00:18:43: Das schaut ganz anders aus.
00:18:45: Das ist natürlich super frustrierend und die sind dann ganz schnell wieder weg.
00:18:49: Wenn sie dann wieder ganz schnell weg sind, muss man das Ganze von vorne beginnen.
00:18:53: Das kostet viel Geld.
00:18:55: also deshalb ist man schon gut beraten wirklich erst mal intern zu gucken Wo stehen wir da als Arbeitgeber und an welchen Schrauben sollten wir drehen?
00:19:08: Manchmal braucht es auch gar nicht so lang, um da besser auch dazustehen.
00:19:13: Ja!
00:19:14: Und dann will ich vielleicht einfach mal auf drei unterschiedliche Möglichkeiten der Mitarbeitergewinnung eingehen.
00:19:21: also das erste was ich nach wie vor eine super Möglichkeit finde dass ist gar kein neues Thema aber Ja, nicht so ganz konsequent umgesetzt wird ist Werbenmitarbeiter.
00:19:35: Also das ist wirklich ein gutes Thema!
00:19:39: Warum?
00:19:39: Weil jeder hat ja in seinem Umfeld Freunde, bekannte Familie über die Sportvereine.
00:19:47: Das ist auch ein super Hebel da einfach zu gucken wer ist da?
00:19:52: Wen kann ich ansprechen und wer könnte da auch zu uns passen?
00:19:57: also da kann man vorab schon mal so ein bisschen schauen wer könnte denn da passen und Da gibt es ja dann Betriebe die dann auch eine Prämie auszahlen wenn nicht einen neuen Mitarbeitenden in den Betrieb gebracht habe.
00:20:14: Da muss man so ein bisschen vorsichtig sein, es gibt Betriebe für die Pastes und dann kann man vielleicht eine Prämie zahlen also wenn das erfolgreich umgesetzt wird.
00:20:23: Es gibt aber auch Betriebel, das hab ich auch selber erlebt da haben die Mitarbeitenden gesagt Wiener Prämie ist doch völlig selbstverständlich, dass ich da in meinem Umfeld Leute anspreche.
00:20:34: Also die waren da fast erborst als der Vorschlag von der Geschäftsleitung kam mit dieser Prämien.
00:20:40: also deshalb muss man da ein bisschen gucken und wenn sich jemand für so eine Prämia interessiert... Da gibt es Unternehmen, die zahlen dann tausend Euro für ne Fachposition vielleicht auch mehr.
00:20:54: genau das muss man dann schauen was auch eine gute Möglichkeit ist, dass man zum Beispiel für ein Team dann irgendwie ne Anschaffung tätigt die das Team sich wünscht.
00:21:08: Also ich hatte jetzt das Beispiel einer Kaffeemaschine weil die bestehende Kaffe Maschine einfach schlecht war und dann hat das Team gesagt ja wenn wir jetzt jemanden neu reinbringen würden wir uns das wünschen oder ich kann... Wir hatten auch das Beispiel dann ein Team gemeinsam für einen Tag mit jüngeren Leuten in den Europa-Park gefahren ist.
00:21:30: Also da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, wenn man sich überlegt dem Einzelnen oder dem Team etwas Gutes zu tun dafür dass sie neue Mitarbeiter gebracht haben.
00:21:45: Wichtig ist nur an dieser Stelle auch das funktioniert nicht von alleine sondern wenn ich eben eine neue Stelle suche, dann muss ich das intern eben auch dementsprechend kommunizieren auf allen Kanälen die mir da zur Verfügung stehen.
00:21:59: Vielleicht habe ich auch eine kleine Karte, da hab' ich es nochmal draufgeschrieben und natürlich auch über die sozialen Medienintern oder übers interne Netzwerk.
00:22:12: also das ist nach wie vor ein Thema was wirklich gut funktioniert wenn's gut gemacht wird.
00:22:19: Ein anderes Thema du hast es gesagt Kommunikation über Social Media, ja gerade wenn ich natürlich die jüngere Zielgruppe anspreche komme ich da nicht drum herum.
00:22:30: Jetzt wissen wir ja social media, wenn ich das gut machen will nimmt es viel Zeit den Anspruch.
00:22:36: Das kann ich nicht mal so.
00:22:38: oh jetzt mache ich's mal dann mach' ich wieder fünf Wochen nicht!
00:22:40: Dann funktioniert es nicht.
00:22:42: Das heißt entweder nehme externe Hilfe in Anspruch.
00:22:50: Wir kooperieren zum Beispiel mit einer Agentur in Freiburg, mit Mardstudios und die setzen sowas dann intern um weil wir sind ja keine Marketing-Spezialisten, die setzen so was dann um.
00:23:04: oder wenn man jetzt sagt nee also irgendwie jemand von außen möchte ich nicht Dann kann man gucken im Betrieb das machen wir auch oft wer hat wirklich Spaß an dem Thema Social Media.
00:23:15: Wer kann das gut?
00:23:17: Und dann gibt es da vielleicht ein, zwei Mitarbeiter und dann könnte man denen sagen okay du hast vier Stunden in der Woche Zeit, während der Arbeitszeit.
00:23:29: Da kannst du das machen.
00:23:31: und dann gibt man aber auch einen bestimmten Rahmen vor.
00:23:34: also die Posts an wen gehen, wie lang sollen die Post sein?
00:23:39: Was soll dich keinesfalls schreiben?
00:23:41: was ist gut?
00:23:41: welche Zielgruppe wollen wir erreichen?
00:23:45: Wie oft machen wir das, dass man auch einen Redaktionsplan hat?
00:23:49: So in die Richtung geht es dann.
00:23:51: Also auch da ist es gut eine gewisse Struktur vorzugeben aber dann wirklich die Energie und auch die Freude von den Leuten mitzunehmen intern, die da echt Lust zu haben umzusetzen.
00:24:06: Dann kann das auch gut funktionieren.
00:24:09: Das ist ein guter Tipp und es hört sich auch sehr spannend an.
00:24:11: Also das Recruiting ist ein Thema, aber tatsächlich ist es ja so des Onboarding kommt zunehmend immer mehr in den Fokus.
00:24:18: Wir stellen natürlich fest wir haben jetzt so alte Strukturen zum Beispiel im Handwerk bei Lehrlingen.
00:24:25: wenn wir uns vorstellen fünftig Prozent der Lehrlinge brechen im ersten Lehrjahr ab.
00:24:30: Es hängt immer so ein bisschen damit zusammen wie du auch schon angedeutet hast.
00:24:33: Vielleicht lernen sie den Betrieb in der Demo-Version kennen und denken, ganz toll.
00:24:37: Dann kommt es einen Tag in den Betrieb, knallen da vielleicht an einem Mitarbeiter, der nicht geeignet ist und haben dann sofort keine Lust
00:24:43: mehr.".
00:24:43: Das heißt das ist Onboarding hängt ja auch sehr stark letztendlich mit Strukturen aber auch der Mitarbeiter zur Friedenheit zusammen.
00:24:51: Und ich kenne das auch.
00:24:53: Manchmal ist hier auch der Chef des Problems muss man sagen dass die Stimmung sehr schlecht ist.
00:24:59: Als wir uns im Vorfeld über diesen Podcast unterhalten haben hast du mir gesagt Da gibt es ein Software, ein System wie man Mitarbeiter zufriedenheiten messen kann.
00:25:08: Das finde ich sehr spannend.
00:25:09: Erzählen Sie mal mehr darüber!
00:25:12: Ja also wir haben eben auch festgestellt dass wir... Also wir machen ja einerseits diese Workshops mit Mitarbeitenden und der Geschäftsführung zum Thema Arbeitgeberattraktivität Aber manchmal ist es eben auch dann schwierig für einen Arbeitgeber oder vor allen Dingen auch fürs Handwerk, so eine Mitarbeitergruppe zusammenzustellen.
00:25:36: Weil dann können die ja an dem Tag oder an diesem Halbentag nicht auf die Baustelle gehen.
00:25:43: und dann haben wir mal recherchiert und haben ein digitales Tool gefunden das nennt sich Kibun wurde vor ein paar Jahren von einer jungen Frau gegründet und das ist wirklich ein tolles Tool, warum?
00:25:58: Ich habe da die Möglichkeit jede Woche allen Mitarbeitenden aufs Handy fünf Fragen zu schicken.
00:26:08: Und die Mitarbeiter können diese fünf Fragen über Sandy ausbeantworten.
00:26:16: Erstens mal geht es relativ schnell, fünf Fragen sind schnell beantwortet.
00:26:21: das sind geschlossene Fragen und dann ist immer noch eine offene Frage dabei und ich kann eben das von überall aus beantworten egal ob ich jetzt auf der Baustelle bin oder gerade im Bus zur Arbeit bin oder vielleicht im Betrieb bin.
00:26:37: das ist egal.
00:26:40: Und ich sage mal, die Standardversion geht über sechzehn Wochen.
00:26:46: Das heißt, sechszehn Mal beantworten die Mitarbeitenden die Fragen einmal pro Woche übers Handy.
00:26:53: und wir sind gerade auch dabei einen Fragebogen fürs Handwerk zu erstellen.
00:26:59: dann gäbe es da... das ist auch bald fertig ein Standartfragebogen für's Handwerk.
00:27:06: Jeder Betrieb kann aber auch sagen, ne ich möchte einen individuellen Frage bogen.
00:27:10: Vorteil ist wenn man ein Standardfragebogen nimmt dann hat man natürlich noch die Vergleiche mit anderen Betrieben und das ist ja auch spannend weil ich bin ja oft sehr stark in meiner eigenen Suppe drin.
00:27:22: aber wann wenn ich da mal sehen kann ah da haben die die und die Ergebnisse in dem Betrieb.
00:27:28: vielleicht kann ich mich doch weiterentwickeln um da noch besser zu werden.
00:27:33: Und dieses digitale Tool fragt jedes Mal die Stimmung ab.
00:27:39: Also ich kann jedes Mal sehen, wo ist denn die Stimmung?
00:27:43: Sagt sie gerade irgendwo ab und dann kann ich auch gleich eingreifen.
00:27:47: Wir hatten zum Beispiel ein Beispiel.
00:27:49: das war mega spannend.
00:27:51: Das waren Betrieb mit hundertzwanzig Mitarbeitenden Und da konnten wir eben aufgrund der Größe verschiedene Abteilungen abbilden.
00:28:00: In einer Abteilung ging plötzlich die Stimmung runter Und da sind wir dann gleich eingestiegen, haben mit dem Betrieb-, mit dem Bereich oder mit dieser Abteilung gearbeitet, haben hinterfragt woran das liegt.
00:28:16: Ja und wir konnten dann wirklich verhindern dass da zwei Leute gekündigt haben weil man das eben so schnell auch in diesem System gesehen hat.
00:28:24: also einerseits ist die Stimmung transparent und andererseits, wenn die Ergebnisse vorliegen habe ich dann auch wirklich eine gute Möglichkeit um die verbesserungswürdigen Themen nach und nach umzusetzen.
00:28:40: Und da sind meist Themen dabei – die sogenannten Low-Hanging Fruits kennt ja jeder -, die ich wirklich auch schnell umsetzen kann.
00:28:48: Es braucht nicht viel Arbeit, da unterstützen auch oft die mitarbeitenden.
00:28:54: Ein Beispiel jetzt gerade von einem Projekt, da ging es dann darum höhenverstellbare Schreibtische zu organisieren weil teilweise die Leute im Büro auch viel am Computer waren.
00:29:09: Das hat man dann schnell umgesetzt.
00:29:10: das hat dann ein Mitarbeiter organisiert also wirklich solche einfacheren Themen und dann gibt's aber auch Themen die etwas umfangreicher sind, wo man einfach ein bisschen mehr Zeit braucht.
00:29:22: Da ging es zum Beispiel darum dass da Mitarbeiter gesagt haben ja wir hätten gerne eigentlich mal mehr Feedback also wir wissen gar nicht so genau.
00:29:31: Ja, ist es jetzt eigentlich okay wie wir arbeiten oder habt ihr da Verbesserungsvorstellungen?
00:29:37: Wir wissen auch gar nicht so genau was erwartet ihr eigentlich.
00:29:41: Genau dann haben wir an dem Thema gearbeitet.
00:29:43: das dauert dann halt ein bisschen länger weil man einfach mehr Mitarbeiter und Geschäftsleitung mit einbezieht.
00:29:52: Das ist wirklich ein tolles Tool was wir gerne einsetzen.
00:30:05: Das hört sich total cool an, das ist ja genau das Richtige für uns so ein Programm.
00:30:10: Wir können das jetzt alles quasi messtechnisch ermitteln und Sachverständige mag ich das auch.
00:30:18: Man misst direkte Stimmung.
00:30:19: Ich hab mir auch mal die Webseite angeguckt, auf Kommune sieht man das auch.
00:30:23: sehr oft habe ich gesehen, ich hab die Werden sogar auch damit.
00:30:27: aber wie schaffe ich das dann als gestresster Chef und Geschäftsführer meine Mitarbeiter da dahin gehen zu motivieren dass sie das auch mitmachen, dass es richtig
00:30:40: muss.
00:30:40: Und auch so ehrlich mitmachen?
00:30:43: Ausfüllen könnte viel!
00:30:45: Wie funktioniert das?
00:30:47: Und wie behalte ich dann auch den Überblick?
00:30:49: Ja, also sagen wir mal so bei allem Respekt auch für die Mitarbeiter Arbeit.
00:30:55: Die haben in der Regel ja auch manchmal einen kleinen Tunnelblick und sehen nur ihren eigenen Arbeitsbereich.
00:31:01: das ist der Mittelpunkt des Universums, der Thema und so.
00:31:06: Wir Chefs sehen mir so das große Ganze.
00:31:09: Wie bewährle ich das dann auch
00:31:10: am Ende?
00:31:12: Das ist eine gute Frage.
00:31:14: oder es sind jetzt zwei Gute Fragen, erstens eine ganz relevante Frage.
00:31:19: Wie bekomme ich denn die Mitarbeitenden dazu damit zu machen?
00:31:23: Und dauerhaft.
00:31:26: Das ist wirklich ein wichtiger Punkt und wir sehen was eine ganz wichtige Voraussetzung ist.
00:31:34: wie ja in vielen Bereichen ist das Thema Transparenz.
00:31:37: Also das ist erstmal wichtig, dass man sagt warum machen wird es.
00:31:41: Dass dann auch mal eine Geschäftsleitung sagt ja wir haben den Eindruck in manchen Bereichen Könnt es besser laufen?
00:31:48: Da möchten wir uns verbessern.
00:31:51: Und wir heißt jetzt nicht nur die Mitarbeitenden, sondern wir wollen wissen wo auch wir uns als Geschäftsleitung verbessern können was wir auch dazu beitragen können dass die Stimmung besser wird das die Arbeitsbedingungen besser werden.
00:32:05: also so ein bisschen selbstkritik ist da auch wirklich sehr förderlich Das auch an den Anfang zu stellen.
00:32:12: Ein ganz wichtiges thema is ganze Auswertung, sondern die Beurteilung und die Bewertung durch die Mitarbeitenden anonym ist.
00:32:28: Und die Geschäftsleitung, die Führungskräfte sehen auch nicht wer antwortet da was.
00:32:35: das geht ja übers Handy Das kann man nachher gar nicht mehr beeinflussen oder sich ansehen.
00:32:42: Und deshalb ist es anonym.
00:32:45: und gut, dass da ja auch immer noch ein Berater mit dabei ist.
00:32:49: Zum Beispiel jetzt ich.
00:32:51: Ich gucke mir die Ergebnisse an und ich interpretiere diese Ergebnisse ja nochmal viel emotionsloser weil ich das von außen mache.
00:33:03: Das ist eigentlich auch ein sehr wichtiger Aspekt, um die Mitarbeitenden dazu zu motivieren Und eben dazu aufzurufen, jeder hat jetzt echt die Möglichkeit mal das anzugeben was ihm auf der Seele liegt.
00:33:17: Was gut läuft, was aber nicht gut läuft und meine Erfahrung ist dass die Mitarbeitenden davon sehr Gebrauch machen.
00:33:25: also da kommen wirklich ehrliche oder gute Rückmeldungen.
00:33:30: Wir gehen ja dann in einem zweiten Schritt auch oft mal mit Mitarbeitenden ins Gespräch und da merken wir schon, dass es gut passt was da die Mitarbeiter gesagt haben.
00:33:42: manchmal besser als wenn man mit ihnen persönlich zuerst ins Gesprich geht.
00:33:47: Jetzt spreche ich mal das aus was wahrscheinlich viele Kollegen jetzt gerade denken in dem Podcast.
00:33:54: Das heißt also Ich krieg jetzt von meiner Beraterin.
00:34:00: Erst mal so richtig eins auf die Fresse, weil sie mir sagt was in meinem Betrieb alles scheiße läuft und was ich doch für ein Gutsherr bin und ein unmöglicher Mensch bin.
00:34:09: Auf der anderen Seite kriege ich dann von meinen Mitarbeitern so richtig einen von hinten rein, die mir digital aber so richtig eine mitgeben.
00:34:18: Aber das Gute dabei ist, ich darf das alles bezahlen.
00:34:22: Das heißt also... Ich krieg so richtig eine von Buch geknallt.
00:34:27: Das ist mir kein Hut mehr Platz, meine Kunden sind ja auch noch da.
00:34:30: die würde ich am liebsten auch mit reinbringen weil sie können dann auch auf mich rumhacke Ja aber bezahlen darf ich das dann in der Hoffnung dass es also mit anderen Worten kann man da so sagen Es hört in der Regel erstmal bitte bevor's gut wird.
00:34:46: Also, erstens mal wenn ein Geschäftsführer so tickt wie du es gerade gesagt hast dann wird er nicht Kibun einkaufen.
00:34:56: Vielleicht weiß das gar nicht!
00:34:59: Ja, also dann kann man nur sagen höchste Zeit das er fährt.
00:35:04: und es ist ja so Michael.
00:35:07: Wenn die Mitarbeitenden unzufrieden sind, dann brodelt es doch wie verrückt unter der Decke!
00:35:13: Und dann ist es doch gut wenn es mal auf den Tisch kommt weil die Themen sind doch eh da und wenn es immer weiter brodlt was passiert denn?
00:35:22: Dann gehen doch die Guten Die gehen, die haben dazu keine Lust mehr und dann hat der Betrieb ja ein richtiges Problem.
00:35:30: Weil wenn dann die guten Leute gehen, kann die Arbeit nicht mehr aufgeteilt werden.
00:35:36: Dann kommen die Teams noch mehr in Stress.
00:35:39: Dann geht es sogar noch auf die Kundenseite, schwappt das über dass sie Kunden nicht mehr gut bedient werden können.
00:35:48: Ja und dann wird's ja wirklich schwierig.
00:35:52: also
00:35:54: Das heißt also es kann durchaus sein, so als kleine Warnung.
00:35:58: Es kann am Anfang ein bisschen unangenehm werden bevor es am Ende gut wird.
00:36:02: Ja?
00:36:02: Also wenn die Bereitschaft da ist das Thema umzusetzen dann ist es ja auch so, da ist ja nicht alles negativ.
00:36:12: Da sind ja auch viele gute Punkte und das ist so meine Erfahrung.
00:36:17: auf diesen guten Punkten aufzubauen bringt ja ganz viel.
00:36:21: also die Betriebe haben ja oft schon Themen wo man wirklich gut drauf aufbauen kann.
00:36:27: Alles immer neu zu machen, da bin ich überhaupt kein Freund von sondern wir gucken immer was läuft da gut?
00:36:32: Wo sind Ressourcen auf die wir aufbauten können?
00:36:35: Und es ist ja so, dass die Mitarbeitenden ... Die haben ja keinen Einblick auf die Ergebnisse.
00:36:45: Das bleibt schon auch der Geschäftsleitung überlassen wie sie die Themen kommuniziert.
00:36:52: Unsere Empfehlung ist natürlich immer das man die Ergebnisse auch so kommuniziert, wie Sie da sind und gleichzeitig die Themen aber auch priorisiert, dass man sagt okay, Themen an denen wir arbeiten wollen, die und die Punkte.
00:37:09: Und wir haben jetzt noch mal geguckt.
00:37:11: aus unserer Sicht Wir haben jetzt Ressourcen um daran zu arbeiten, um daran zur Arbeiten.
00:37:17: und ein anderes Thema das stellen wir einmal nochmal zurück Das schaffen wir vielleicht momentan auch gar nicht.
00:37:22: Das machen wir dann zu einem späteren Zeitpunkt.
00:37:25: also diese Priorisierung ist ja auch ein ganz wichtiger Punkt der damit zusammenhängt.
00:37:30: Es ist gleichzeitig dann ein Qualitätsmanagement, das heißt also du siehst dann tatsächlich auch mal aus dem anderen Blickwinkel kriegst die Brille vorgehalten was du im Betrieb verbessern musst.
00:37:43: Also da muss man schon bisschen offen sein und auf Kritikfähig sein.
00:37:47: aber
00:37:48: ich
00:37:48: glaube alle anderen kommen noch nicht zu dir.
00:37:50: und jemand der sagt naja gut jetzt gehst du mit Michaela die lösen mir jetzt alle meine Probleme.
00:37:57: Ist es alles erledigt?
00:37:58: Das ist auch nicht der Fall.
00:38:00: Nein,
00:38:00: nein!
00:38:01: Du
00:38:01: hilfst nur die Probleme lösen muss man selbst.
00:38:04: Ja genau.
00:38:06: Vielleicht zwei Dinge dazu.
00:38:07: Wir sagen so langsam mal dass der Podcast nicht zu lang wird.
00:38:09: zum Schluss kommen des heutigen Podcasts.
00:38:12: aber zwei Dinge vielleicht noch dazu gesagt.
00:38:13: Also grundsätzlich Michael und ich kommen ja auch viel rum, mehr wie die Hälfte der Betriebe hat echt Unterstützung nötig.
00:38:20: Weißt du es kommen eher die besseren Betrieben schon zu uns ins Coaching?
00:38:25: Die ist wirklich nötige haben, die melden sich ja gar nicht!
00:38:28: Und da wäre so der erste Punkt.
00:38:31: Ich glaube wir müssen Handwerksunternehmern oder überhaupt Unternehmern egal jetzt welcher Betriebsgröße klein erst recht mittel groß sowieso auch mal dazu bringen, dass sie Hilfe auch wirklich in Anspruch nehmen.
00:38:42: Ich stelle immer wieder fest... ich weiß nicht, ist es Kostengründen?
00:38:45: Ist es Angst davor, dass man die Hose verhunterlassen muss?
00:38:49: Ist das einem vielleicht peinlich wenn jemand externes kommt und man denkt oh Gott der Betrieb steht ja ganz ruhig da.
00:38:54: Also ich glaube wir müssen es schaffen in den Köpfen diese Schwelle zu senken, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
00:38:59: Die zweite Geschichte bezieht sich direkt auf dich Michaela, ich glaub' man hat's heute schon gemerkt.
00:39:04: Du vereinst nicht nur Lebenserfahrungen bringst nicht nur Lebenserfahrung mit, was als Coach ja auch sehr wichtig ist.
00:39:11: Sondern du hast auch ganz klare Vorstellungen davon wie die Prozesse richtig laufen, wie man die Leute unterstützen kann und es spricht ja noch mal mehr dafür dich in Anspruch zu nehmen.
00:39:20: Wir werden wir immer in unseren Schulnoten alle Informationen über dich veröffentlichen und dann auch gerne mal anrufen.
00:39:28: Ich denke man kann bei dir auch anrufern ohne dass gleich eine Rechnung geschickt wird.
00:39:31: Selbstverständlich also ich glaube
00:39:34: das ist auch immer so die Angst davor.
00:39:39: Nein, nein.
00:39:39: Das ist ja völlig selbstverständlich!
00:39:42: Man muss sich auch erst mal kennenlernen und wir sprechen... oft mit Betrieben erstmal eine Stunde oder kommen auch vielleicht mal vorbei.
00:39:55: Das machen wir auch gern, damit man sich persönlich kennenlernt.
00:39:58: gerade wenn man eine längere Phase zusammenarbeitet ist das ja ganz wichtig und wenn dann der Betrieb sagt ne kommt für uns nicht in Frage dann ist es so.
00:40:06: also das muss ja passen aber das ist was was wir auf jeden Fall immer anbieten und vielleicht schon mal in diesem ersten Gespräch ein bisschen rausfinden.
00:40:17: Wo könnten denn gute erste Ansatzpunkte sein, um sich zu verbessern?
00:40:22: Sehr gut!
00:40:23: Und wer unseren Videopodcast anschaut – das sind ja auch bei YouTube, wir veröffentlichen ja auch das Video dazu – der wird feststellen dass bei Michaela Max Allert steht.
00:40:33: Das ist ihr Mann.
00:40:34: Der war übrigens auch schon beim Podcast.
00:40:36: in der Corona-Zeit haben wir darüber gesprochen, könnt euch auch gerne nochmal anhören.
00:40:40: Auch sehr sympathisch.
00:40:42: Michaela sagt bitte liebe Grüße an dieser Stelle dem Max und schön dass du da gewesen bist hat mir wieder riesig Spaß gemacht.
00:40:50: ich habe wieder was gelernt und damit möchte ich mich an dieser stelle mal verabschieden auch an die Zuhörer und Zuschauer macht es gut da draußen lasst euch gut gehen und Michael du übernimmst für die Schlussworte
00:41:01: ja
00:41:02: Karl-Heinz,
00:41:03: also diesmal schließe ich mich wieder unangeschränkt.
00:41:05: Deinem Wort und Anliebe!
00:41:06: Michaela war richtig cool, hat mir sehr viel Spaß gemacht um mal das so ein bisschen aus der anderen Seite zu beleuchten.
00:41:13: wir ja wie Handwerker, wir verfallen da gerne mal so ein bißchen selbst mit Leid und sagen ja alle warum läuft das nicht so?
00:41:20: Wir haben noch einen coolen Betrieb und sind doch wichtig und wir werden auch gebraucht gerade jetzt wir als Energiehandwerk, als Dachdecker.
00:41:31: Es ist aber nicht so einfach, weil wir haben das Problem nicht alleine.
00:41:35: Du musst an der Marke Arbeitgeber arbeiten.
00:41:38: Ihr könnt dabei helfen, weil das auch nicht unser Job ist.
00:41:40: Wir decken Dächer und dein Job ist es quasi die Arbeitgebersuhr.
00:41:45: mehr attraktiven Arbeitgebern zu machen und das ist sehr cool.
00:41:49: Und ich bin auch froh, dass es so Menschen gibt, dass Unternehmen wie ihr die uns dabei unterstützen.
00:41:54: Ich bin mir absolut sicher, das ist das wo wir in Zukunft als Handwerker immer investieren müssen.
00:42:02: Wir haben der Regel immer gut zu tun.
00:42:05: Das wird auch so bleiben, weil wir gebraucht werden aber... ...wir brauchen auch Mitarbeiter die dann im Prinzip auf den Job machen, der dafür notwendig ist und deshalb brauchen wir wieder zu unternehmen.
00:42:16: Menschen wie dich also ich kann mich da gar nicht nur anschließen war sehr cool hat Spaß gemacht.
00:42:21: vielen Dank dass du dabei warst das du unseren Dachdecker Podcast beährt hast Und ich wünsche alles Gute und ich denke wir werden uns auf jeden Fall noch mal sehen und nochmal hören.
00:42:32: unser Gast natürlich das letzte Wort.
00:42:35: Ja, vielen Dank Michael!
00:42:36: Vielen Dank Karl-Heinz.
00:42:37: mir hat es viel Freude gemacht heute bei euch zu sein.
00:42:41: ich könnte noch stundenlang weitersprechen aber jetzt ist ja Ende des Podcasts und vielen dank nochmal für eure Einladung.
00:42:51: das war sehr schön hat mir Spaß gemacht.
00:42:53: danke
00:42:54: alles klar dann macht's gut.
00:42:55: bis dann ciao ciao tschüss.
00:43:00: Damit sind wir nun am Ende vom heutigen Podcast.
00:43:02: Wir wünschen euch viel Freude bei der Arbeit und dass auch in Zukunft alles optimal bedacht ist!
00:43:08: Wenn euch der Podcast gefallen hat, freuen wir uns wenn ihr Ihren Freunden und Kollegen weiter empfehlt und auch in den sozialen Medien liked und teilt.
00:43:17: Bis zum nächsten Mal – wir freuen uns auf Euch, euer Michael Zimmermann und Karl-Heinz Kraftzig.
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