Braucht ein Flachdach immer 2 % Gefälle?

Shownotes

In dieser Folge des Dachdecker-Podcasts klären Karl-Heinz und Michael, ob ein Flachdach wirklich zwingend 2 % Gefälle benötigt. Sie beleuchten die konkreten Vorgaben der Flachdachrichtlinie 2026, analysieren die genaue Bedeutung technischer Formulierungen wie „Muss“, „Soll“ und „Sollte“ und erklären die entscheidenden Unterschiede zwischen planerischem, ausgeführtem und vertraglich vereinbartem Gefälle. Zudem erfahren Sie, warum Pfützenbildung bei einem ausgeführten Gefälle von bis zu 5 % zulässig und nicht automatisch ein Mangel ist, welche Sonderregeln und Ausnahmen für Balkone, Terrassen sowie barrierefreie Übergänge gelten und wie Dachdeckerbetriebe Angebote rechtssicher formulieren.

Links & Ressourcen zur Folge:

Gratis Praxis-Ratgeber Gefälle: https://www.roof.academy/guide-gefaelle/

Folge 132: Neue Flachdachrichtlinie & DIN 18531 – Was ändert sich wirklich? (https://dachdecker-podcast.podigee.io/132-neue-flachdachrichtlinie-din-18531-teil-1-was-andert-sich-wirklich)

Folge 133: Neue Flachdachrichtlinie & DIN 18531 – Barrierefreie Anschlüsse (https://dachdecker-podcast.podigee.io/133-neue-flachdachrichtlinie-din-18531-teil-2-barrierefreie-anschlusse)

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo

00:00:01: und herzlich

00:00:02: willkommen zum Dachdecker

00:00:03: Podcast, dem Podcast zu Technik,

00:00:06: Organisationen und Digitalisierung im Handwerk.

00:00:09: Und hier sind eure Gastgeber Michael Zimmermann und Karl-Heinz

00:00:13: Kraftsick!

00:00:18: Hallo und Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge unseres Dachdäker Podcast.

00:00:23: die regelmäßigen Zuschauer und Zuhörer ja wir sind auch auf YouTube werden es gemerkt haben Es gab ein kleines Sommerloch beim DachDäker podcast.

00:00:31: der Grund ist relativ einfach.

00:00:33: Wir haben es in einem vorherigen Podcast-Zürmer gesagt, wir strukturieren ja gerade ein bisschen um.

00:00:37: Der neue Host des Dachdecker-Podcasts ist die Rufakademie und Michael und ich hatten wirklich gerade in den letzten Wochen sehr viel zu tun weshalb das etwas gedauert hat jetzt mal wieder einen neuen Podcast auf dem Weg zu bringen Und wie wir es versprochen haben starten wir mal wieder mit Fachtechnik.

00:00:53: Ich freue mich drauf.

00:00:54: Ja, ich werde mit Michael jetzt einmal wieder ein paar Fragen angehen.

00:00:57: und heute geht es um das Thema dass schon immer im Dachdägerhandwerk diskutiert wird und das ist wirklich, glaube ich in den vielen Jahrzehnten wo ich Dachdeckermeister war.

00:01:07: Immer ein Thema, das mich begleitet hat.

00:01:09: Brauchen wir einen Gefälle beim Flachtag?

00:01:12: Also die never-endingen Story.

00:01:14: Michael schön, dass du da bist!

00:01:16: Ja morgen Karl-Eins Wir haben ja keinen anderen Zeitpunkt gefunden wie Sonntagsmorgen, so um sieben Uhr.

00:01:24: Das war wirklich das einzige Zeit für uns aber wir haben glaube ich jetzt so nicht schlechtes Gewissen unbedingt mal, unbedingt mal ran.

00:01:31: Aber er wäre gelogen.

00:01:33: auf jeden Fall.

00:01:33: Besserung der zwei Wochen-Rhythmus ist schon wichtig dass wir den beibehalten und vor allen Dingen auch das hier die Fachtechnik nicht vernachlässigen und das machen wir auf keinen fall.

00:01:45: Das heißt also heute geht es tatsächlich mal wieder um Fachtechniek und um ein viel diskutiertes Thema.

00:01:52: ich kenne das genauso lang wie du so lange ich Dachdecker bin.

00:01:57: Eigentlich ist sich Ausbildung, und das ist schon saulange reden wir immer über Gefälle.

00:02:03: Aber nicht über Gefelle als solche sondern Wasser auf dem Dach.

00:02:09: Darf da sein?

00:02:10: Ja oder nein vielleicht.

00:02:12: Was sagt da das Regelwerk wenn der Wasser steht?

00:02:16: Ist es ein Mangel oder Fehler oder beides?

00:02:20: oder ist was überhaupt der Unterschied?

00:02:22: Und das wollen wir heute mal so ein bisschen beleuchten.

00:02:24: Wir wollen jetzt nicht die komplette Flachtachrichtlinie auf dem Kopf stellen, das haben wir ja schon.

00:02:28: Sondern wir wollen uns hier auch öfters mit anderen Themen, glaube ich, bei jahrefrei wäre auch mal cool wenn man das machen.

00:02:36: Aber heute geht es wirklich nur um das Thema Gefälle?

00:02:39: Ja oder nein vielleicht... Und

00:02:40: eine der wichtigsten Fragen ist überhaupt muss ein Flachter immer mindestens zwei Prozent Gefälle

00:02:46: haben.

00:02:50: Das war jetzt eine Frage ... und ich

00:02:52: mich nicht antworten.

00:02:53: Ja, genau!

00:02:54: Also bist du eine lange Rednerin?

00:02:56: Ich sage die kurze Nein.

00:02:58: Gibt mir die professionelle Antwort.

00:03:01: Ja... also bevor jetzt irgendjemand sei ja prima da brauchen wir überhaupt keinen Gefälle müssen wir erst mal so ein bisschen differenzieren.

00:03:07: das ist genau das Problem.

00:03:09: es ist nicht so trivial.

00:03:11: also ist es falsch dass man sagt jedes Flachter muss Gefälle haben.

00:03:15: und es ist noch falscher gibt's das aber auch falscher dass man sagt, es müssen auch immer zwei Prozent sein.

00:03:22: Also dann gibt's immer noch das Thema soll muss sollte.

00:03:28: Lass uns das mal so ein bisschen aufdrösen.

00:03:30: also die Flachtachrichtlinie sagt sinngemäß Unterlagen von Abdichtungen sollen ja unabhängig von der Art der Unterlage mit einem Gefälle von mindestens jetzt kommt zwei Prozent in der Fläche geplant werden Und in dem Satz stecken drei Punkte.

00:03:51: Also das ist auch das, was ich am Anfang schon mal sagen wollte.

00:03:55: Schaut euch die Sätze und Formulierungen in den Regelwerken genau an.

00:04:01: Interpretiert dann nichts rein?

00:04:02: Das ist schwierig genug zu verstehen wie es gemeint ist.

00:04:07: Also schaut euch den Satz an ein bisschen auseinander und das wollen wir jetzt hier auch.

00:04:13: Also es sind drei Dinge, um die es geht.

00:04:15: zum einen sprechen wir um die Unterlage der Abdichtung.

00:04:19: Das ist das erste.

00:04:21: also nicht um die Abdrichtungen soll es sondern um das was drunter ist.

00:04:24: ja das könnte die Gefälle Dämmung sein, dass könnte die Schalung sein das könnte der Atmetterung der Estriche usw.

00:04:31: Und das zweite wir sprechen von der Planung.

00:04:35: Das steht nicht, Flachtächer müssen zwei Prozent Gefälle in der fertigen Ausführung haben.

00:04:39: Sondern es geht um die Planung.

00:04:40: und das dritte, es steht sollen.

00:04:43: Sollen.

00:04:44: Die Alte, die sich da so ein bisschen mit Regelwerke beschäftigen sind die Modalen.

00:04:48: Hilfswärm sollen heißt nicht müssen aber heißt auch nichts kannst du machen Sondern es ist schon irgendwo so dazwischen.

00:04:58: Also genau das müssen wir ein bisschen fachlich auseinander nehmen.

00:05:01: und übrigens, wir sprechen nur von der Fläche.

00:05:04: Das ist auch wichtig.

00:05:06: Wir sprechen nicht von Kehlenrinnen usw.

00:05:08: D. h., die gefälle Anforderung in der Planung im Sollzustand bezieht sich ausschließlich auf Fläche, Kählen rinnen und soweit sind ausgenommen.

00:05:19: Also wir brauchen dann auch keine Schweinerücken bei innen liegenden Dach abläufen.

00:05:24: Das ist so ein bisschen die Botschaft.

00:05:26: Ja, ich bin ja so einen Effizienztyp.

00:05:28: und dann stelle ich mir immer die Frage warum wirft man da so Wörter-Infenraum mit Muss soll sollte?

00:05:34: Und macht so ein Riesenthema daraus?

00:05:36: Erklär mir doch mal die Unterschiede.

00:05:37: was bedeutet das eigentlich.

00:05:40: auch gar nicht so einfach für einen Ausschuss jetzt die Trinklichkeit und die Wichtigkeit der einzelnen Bereiche dazu beschreiben, also könnt ihr ja schreiben immer muss Punkt in der Haus.

00:05:56: Also wenn da muss steht das ist eine unbedingte Forderung oder darfst du nicht von abweichen gibt es keine Optionen gibt es auch keine Alternativen.

00:06:05: aber das geht hier nicht immer Du kannst ja nicht immer.

00:06:08: trotzdem trotzdem ist es wichtig, dass man das macht.

00:06:12: Also deshalb haben wir die drei Modalen Hilfswerben, die wir im Dachdeckerhandwerk immer wieder sehen in unseren Regelwagen.

00:06:21: aber das ist auch eine Eigenheit nur bei den Dachdäckern.

00:06:25: Wir haben drei modale Hilfswärmen.

00:06:28: Das heißt, wir haben muss und soll und sollte Und das gibt's in anderen Normen, anderen Regelwagen so nicht.

00:06:35: Da gibts nur muss sollte.

00:06:38: Also viele Juristen kennen das soll überhaupt nicht, mit dem wir sehr oft auch eine gewisse Wichtigkeit dokumentieren aber auch gleichzeitig damit zeigen es geht nicht immer.

00:06:51: also muss ist eine unbedingt die Forderung.

00:06:55: dass ist so die Königsdisziplin.

00:06:57: wenn da steht muss dann gibt's auch keine Option.

00:07:00: Wenn da stehen würde, du musst zwei Prozent Gefälle planen.

00:07:04: Da kannst du machen was du willst, da gibt es auch keine Alternative.

00:07:08: und bei soll ist es so.

00:07:10: das ist eine bedingte Forderung.

00:07:12: von der kannst du in Ausnahmefällen aus abweichen.

00:07:19: Ja, das aber nur in Ausnahmefällen.

00:07:21: mit anderen Worten soll es ein Muss wenn du kannst.

00:07:26: Wenn du immer könntest, wenn es immer ginge würde da auch stehen Flachdächer müssen mit zwei Prozent Gefälle geplant werden Aber es geht nicht immer.

00:07:35: deshalb haben wir auch Ausnahmetatbestände und dann gibt's noch sollte.

00:07:41: ja.

00:07:41: dass ist dann eine von mehr Möglichkeiten, die andere nicht ausschließen.

00:07:46: Das heißt aber auch nicht... das ist eine Empfehlung.

00:07:51: Also so nach dem Motto kannst du machen, kannst du halt wie ein Dachdecker.

00:07:55: Das ist damit auch nicht gemeint!

00:07:58: Lassen Sie mal, es gibt muss unbedingte Forderungen.

00:08:00: Es gibt soll eine bedingte Förderung.

00:08:02: Kannst du einen Ausnahmentat bestellen?

00:08:04: Kannst Du da abweichen wenn's dir gibt und Sollte ist eine von mehreren Optionen die andere fachlich Richtige nicht ausschließt.

00:08:13: und hier reden wir über es soll.

00:08:15: Spannend, ich musste jetzt sechzig Jahre alt werden und mit ihren Dachliga-Podcast zu machen um zu verstehen was meine Mutter früher immer zu mir gesagt hat du solltest mal wieder dein Zimmer aufräumen Eine bedingte Forderung, die ich durchaus hätte auch durchführen können.

00:08:30: Aber kein Bock darauf hatte!

00:08:32: Das trifft es eigentlich perfekt ja und deswegen vielleicht auch zur nächsten Frage wenn da nur Sol steht fach oder sagen wir mal andersherum Ja Wenn da nur solst steht und Ich dann sage, der soll also brauche ich keinen Gefalle?

00:08:50: Nee, das ist damit überhaupt nicht gemeint.

00:08:52: Also es geht noch mal immer nur um die Planung.

00:08:57: Das ist die Maßgabe.

00:08:59: also soll heißt ja du musst wenn du kannst habe ich ja gesagt dass heißt die Unterlage der Abdichtungen sollen mit zwei Prozent Gefälle geplant werden.

00:09:08: Das kann man entdeckt diskutieren.

00:09:10: Ja das heißt also wenn es da keine Begründung gibt wo man sagt, das kannst du nicht machen.

00:09:18: Da gibt es zum Beispiel irgendwelche Zwänge, wo das so technisch nicht umsetzbar ist.

00:09:24: Dann ist das auf jeden Fall so auszuführen.

00:09:28: Es gibt also durchaus bauliche Situationen, das kennst du auch, wo man sacht, dass es schwierig bis unmöglich geht einfach nicht.

00:09:34: Aufhand der Trag stehen keine Verhältnisse.

00:09:39: Man muss das schon ein bisschen differenzieren.

00:09:42: da musst du, wir haben soll.

00:09:44: Da musst du wenn du kannst und dann haben wir sollte das ist eine Option die andere fachlich richtige nicht ausschließt.

00:09:54: also wir sind hier bei soll dass es die mittlere unsere modalen Hilfschwärmen die wir so in der Prioritätenliste haben.

00:10:03: ich finde manchmal ehrlich gesagt auch ein bisschen schwierig das A auch als Sachverständiger einzuordnen, ich finde es noch schwieriger als Unternehmer einzuordnen.

00:10:16: Was meinen die jetzt damit?

00:10:18: Wir haben da auch früher öfters in den Ausschüssen diskutiert.

00:10:24: ist das gut dass wir hier drei unterschiedliche Abstufungen haben?

00:10:29: aber auf der anderen Seite ist es auch für die die Regelwerke erstellen dann auch hilfreich wenn sie sagen naja Wir können also die Prioritätenliste ein bisschen spielen, damit mit dem was wir dann auch meinen.

00:10:44: Das ist jetzt natürlich innerhalb eines technischen Regelwachs schwer aufzutröseln.

00:10:53: Besser auf der anderen Seite für den Unternehmer, wenn ihr dann sagt ich habe da aber auch ein bisschen Spielraum in der Argumentation meiner Erkunden gegenüber und beim Sachverständigen genauso.

00:11:05: Weißt du?

00:11:05: Auf der einen Seite ist es gut, wenn wir alle so festschreiben... Wenn das ist, dann musst du das machen!

00:11:13: Das hätten ja viele gerne gerade die Sachverständige gerne alles geregelt.

00:11:18: Für die Unternehmer ist das total schwierig, weil es null Handel und Spielraum mehr.

00:11:22: Wir hatten im Fall auch tatsächlich vor kurzem bei uns in der Firma eine Terrassenabdichtung gemacht haben und der Kunde war der Meinung er musste mal den Sachverständigen draufschauen lassen.

00:11:34: also jetzt nicht, weil er das Gefühl hatte wir führen da falsche Arbeiten aus sondern weil der einfach so viel baut dass der grundsätzlich immer jemanden auf seiner Handwerker schauen lässt, einfach weil er schon auch sehr viel schlechte Erfahrungen gemacht hat.

00:11:48: Und dann ist genau das passiert über das wir heute hier sprechen.

00:11:51: Wir haben natürlich auch wenig bis gar kein Gefälle gehabt, weil es halt eine kleine Terrasse war und die Abläufe ungünstig saßen und weil die vorhandenen Türanschlusshöhlen sehr niedrig waren aber durchaus funktionell ausgeführt und auch sicher ausgeführen.

00:12:05: Aber was hat dieser Bausachverständige?

00:12:07: Es war kein Dachdecker geschrieben, macht umfangreiches Protokoll und da stand genau dieser Satz drin.

00:12:14: Da sind keine zwei Prozent Gefälle die arbeiten sind mangelhaft.

00:12:20: Und mein Kunde der eh sensibilisiert ist für diese Themen weil er einfach schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat schickt mir Wut entbrannt dieses Protokollen und sagt was macht ihr dafür ein Scheiß?

00:12:30: ja das stimmt ja gar nicht.

00:12:32: und dann war ich wirklich sauer her und ich habe mit den Sachverständigen auch mal vorgeknüpft Und genau über das, was wir jetzt sprechen, das habe ich auch mit ihm geklärt und danach war Ruhe.

00:12:41: Aber wie gehe ich mit so einer Frage um?

00:12:43: Das passiert ja ganz oft unseren Kollegen da sind keine zwei Prozent Gefälle.

00:12:47: Wie reagieren wir darauf?

00:12:48: Welche Fragen müssen wir stellen?

00:12:50: Ja also das ist ein wichtiger Punkt, was du gesagt hast.

00:12:54: Ich glaube, dass kennt jeder.

00:12:55: diese Diskussion mit seinen Kunden die hast Du immer Also immer irgendeinmal in deinem Leben.

00:13:02: Wenn du es noch einmal hast kannst du wirklich sagen dann ist das gut.

00:13:05: Meistens hast du so öfters.

00:13:07: Das heißt, die Kunden haben eine andere Erwartungshaltung?

00:13:09: Das ist das Eine!

00:13:11: Die hören irgendwie was mit Gefälle und die haben überhaupt keine Ahnung vom Regelwerk und die wissen auch gar nicht, dass wir nur über Planungen sprechen.

00:13:19: Das ist auch für sie so nicht verständlich.

00:13:21: Das sind auch viele Juristen gar nicht verstandlich.

00:13:24: Ja, die sagen ja im Moment, was soll das dann jetzt?

00:13:28: Wieso reden wir hier bei Planung?

00:13:30: Wir reden doch nachher am Ende... Siehst Du doch das Dach nicht als geplantes Objekt, sondern du siehst das Dach als reales Bauteil.

00:13:38: Als reales Objekten ist kein Gefälle.

00:13:40: und dann sagt jeder ja Moment ich muss ja nur planen.

00:13:42: Ich muss ja dann aussehen.

00:13:43: Das ist für Leyen die da nicht ständig mit zu tun haben.

00:13:46: Es ist total schwierig.

00:13:48: Und aber für uns auf der anderen Seite ist es verständlich wie uns das ganz normal.

00:13:52: und wenn wir heute ein Angebot machen, wenn wir auswählen... Da ist ein bisschen Gegengefälle.

00:13:57: Du legst ja auch nicht stendig die Wasserwaage drauf, dass in der Willegerät bei der Ausführung so eine Du legst los, weil ich lege sein Gefälle, der Milchsteinabdichtung gut ist.

00:14:06: Und ... Der Kunde erwartet was ganz anderes ... möglicherweise und deshalb ist es wichtig dass man nicht nur jetzt hier streng aufs Regelwerk guckt sondern das wir die Erwartungshaltung auch klären.

00:14:18: Was hat der Kunde am Ende zu erwarten?

00:14:22: Was ist das Produkt?

00:14:23: wie sieht's aus bei der Wasserstehenden?

00:14:25: so Aber kommen wir vielleicht später noch mit.

00:14:27: dazu Bleiben wir nochmal so.

00:14:30: Am Anfang ein bisschen weiter ein Fragen, also die erste Frage.

00:14:34: eigentlich sind es drei Fragen.

00:14:35: Die erste Frage ist ja was war planerisch vorgesehen?

00:14:39: Das ist ja die Vorgabe im Regelwerk.

00:14:42: Unterlage soll mit zwei Prozent Gefälle geplant werden.

00:14:46: Also es geht im Prinzip nur um die Unterlage der Abdichtung.

00:14:54: Da gibt's aber noch mehr Fragen.

00:14:56: zum Beispiel die zweite Frage das heißt Was ist tatsächlich ausgeführt?

00:15:02: Ausgeführte Gefälle.

00:15:04: und da sagt die Fachregel auch ganz klar, dass ausgeführter Gefälle kann vom geplanten Gefälle abweichen.

00:15:13: Das ist so ja weil wir keine ideal typischen Dessert haben.

00:15:19: Die haben wir einfach nicht.

00:15:20: Wir haben keine mathematische Gleichung auf dem Dach.

00:15:26: Ebenheitstoleranzen und der Konstruktion.

00:15:28: Wir haben Durchziehung, wir haben Verformen, aber auch Maßtoleranze bei der Ausführung der Vorgewerke.

00:15:35: unterschiedliche Schichtigen dann Gefälle.

00:15:37: Der Mund kann nicht unbedingt hundertprozentig planen eben.

00:15:41: Dann haben die Abdichtungen drüber, die auch Überdeckung und Austopplung usw.

00:15:45: Das heißt also ist geplante Gefälle von zwei Prozent ist nicht automatisch das ausgeführte Gefälle was man ständig auf dem Dach an jeder Stelle überall durchgehend gleichmäßig messen kann.

00:16:02: Und die dritte Frage?

00:16:05: Stimmt, von drei hast du.

00:16:08: Die dritte frage ist... Was haben wir überhaupt vereinbart?

00:16:12: Also das ist jetzt neu in der Fachregel.

00:16:17: Was haben weh überhaupt mit unseren Kunden vereinbart?

00:16:19: Das ist das vertraglich vereinbarte Gefälle.

00:16:23: Das haben wir auch so ein bisschen reingemacht.

00:16:26: Kann ich mich noch an viele Diskussionen erinnern auch mit Juristen, die gesagt haben.

00:16:29: Naja aber irgendwann müsst ihr ja mal Ross und Reiter nennen.

00:16:33: Irgendwann müsst ihr sagen okay puttet bei den Fischen was kann der Kunde am Ende des Tages erwarten?

00:16:38: Und dann ist das aus technischer Sicht, dass wir sagt ok das ist das was wir vereinbaren Dann haben wir den Juristen so ein bisschen genüge, dann haben dem etwas angebotene Endkunde.

00:16:49: Der kann dann auch sagen, naja ich will aber jetzt schon mal wissen was man da am Ende tatsächlich an Schräger gefällt hat.

00:16:58: Das ist mir alles zu vage und das heißt... Das war es ich in meinem Angebot mit meinem Kunden vertraglich vereinbaren.

00:17:08: Das ist auch das, was der Kunde am Ende erwarten kann und was wir auch im Ende liefern müssen.

00:17:14: Ja, das heißt also wenn wir im Angebot sagen Herstellung eines messbaren Gefälls von mindestens zwei Prozent auf der fertigen Abdichtung dann ist das etwas anderes als wenn da irgendwo steht ja die Unterlage soll mir zwei Prozent Gefälle in der Fläche geplant werden.

00:17:32: Das ist der Unterschied.

00:17:34: und wenn wir das vereinbaren, wenn es so im Angebot steht.

00:17:39: Das heißt guckt euch mal genau eure Angebote an was da drinsteht.

00:17:43: Das müssen wir im Zweifel auch liefern.

00:17:45: also Es geht immer um das was wir vereinbaren Und die Fachregel ist eine anerkannte Regel der Technik.

00:17:52: Die definiert den Mindeststandard.

00:17:53: dass ist das was Wir liefern und ja leisten müssen auch Wenn wir nichts vereinbaren darum gehen

00:18:02: Den Neubau kann ich mir das alles noch super gut vorstellen.

00:18:04: Da gibt es ja auch meistens einen Planer, aber schauen wir uns doch mal die Sanierung an.

00:18:07: da haben wir ja oftmals das Problem.

00:18:08: Wir wissen ja gar nicht wie es unten drunter aussieht.

00:18:11: und dann vereinbaren wir irgendwie oder im Gefälle oder wir sind ein bestimmtes Gefälle geschuldet.

00:18:19: Aber wie gehen wir damit um?

00:18:21: Im Bestand was sagen die Fachregeln dazu?

00:18:24: Ja, die Fachheel hat das jetzt dieses Jahr also ab Januar zwanzig sechsundzwanzig auch mit aufgenommen und hat das auch so ein bisschen versucht.

00:18:35: Nee, nicht nur versucht, hat es auch tatsächlich gemacht, er hat's auch in die Baupraxis übersetzt und heißt wenn man ein vertragliches Gefälle vereinbart oder wenn was auch erreicht werden muss ist eine zusätzliche Nebelierung In der Unterkonstruktion, in der Trag-Konstruzion erforderlich und ich schreibe das sogar auch.

00:18:58: Das heißt bei Neubau, bei einer neuen Wettungdeckel kann ich das erst nach dem Ausschalen machen.

00:19:04: Ich kann also erst dann an das Objekt der Begierde wenn ich da wirklich alle Voraussetzungen vorfinde.

00:19:10: Wenn die Schalung ab ist beim Bestandsdach, wenn es um eine Sanierung geht wo alles runtergerissen ist, Abbruch des alten Dares machen, da muss ich auch wieder auf die Unterkonstruktion.

00:19:24: Und dann steht er drin.

00:19:26: das kann durchaus der Fall sein dass man Ausgleichsmaßnahmen braucht.

00:19:32: Das kann sein, muss nicht sein im Idealfall haben wir vielleicht sogar schon ein bisschen Gefälle.

00:19:37: ja warum auch immer.

00:19:40: Aber es kann auch auf der anderen Seite sein, wir müssen da Löcher zu machen die da drin sind in der Betongegge.

00:19:46: Wir müssen ein Ausgleichsästrich draufmachen weil wir vielleicht einen Gegengefälle haben und wir müssen uns mit der Gefälledämmung kompensieren.

00:19:53: wie auch immer!

00:19:54: Wir müssen vielleicht sogar auch die Entwässerungen umplanen.

00:19:57: Das kann auch sein.

00:19:58: Dass die Entwässerungen derart blöd sind, dass es gar nicht an das geht.

00:20:03: und gerade bei Leichtbauweisen siehst du ja sehr oft, dass die EntWässerung irgendwo an Hochpunkten sind zum Beispiel da wo eine Stütze ist, wo man das Fahrgerund erfüllen kann.

00:20:15: Es ist ja sehr often so, gerade bei Trapezblechen

00:20:17: usw.,

00:20:18: also das kann durchaus sein, dass man da die Ent wässerungsneu planen muss.

00:20:26: Kannst du das auch gar nicht so versprechen pauschal am Anfang, dass es so ist?

00:20:31: Oder du musst dir wirklich alle Optionen offen lassen.

00:20:34: Auch die finanziellen Optionen zu sagen okay lass uns erstmal die Hütte niederreißen und dann gehen wir in die Planung.

00:20:41: Wir können sagen das Ziel ist es im optimalem Fall wie erreichen das Gefälle?

00:20:47: ja das ist so.

00:20:49: aber dass du das tatsächlich auch herstellen kannst Das ist wirosisches Rollett.

00:20:54: Da siehst du nur dann, wenn du wirklich alle Optionen, wenn Du alle Argumente auch auf dem Tisch hast und dann kann es durchaus sein dass du da auch viele Register ziehen musst.

00:21:05: Wir haben da uns in Freiburg ganz viele so umlaufende Balkons im oberen Geschosswerk, ein Meter fünfzig breit der nächste Entwässerungspunkt zwanzig Meter entfernt.

00:21:14: Da bist du ja komplett... Hilflos, ja da kannst du mit Gefälle kaum noch irgendwelche Dinge machen.

00:21:19: Und gerade da aber auch generell haben wir ein emotionales Problem und das kennt auch jeder der hier zuhört und wir beide kennen es auch ohne Ende.

00:21:28: Wir sind mit der Abrichtung fertig Das regnet kundet guckt sich das erste mal an beim Terrassen.

00:21:34: bei Terrassen ist vielleicht der Belag noch nicht drauf.

00:21:36: uns gibt Pfützen auf dem Dach und eine Sekunde später klingelt unser Telefon.

00:21:41: Kunde ruft aufgeregt an und sagt sag mal da läuft er gar kein Wasser ab.

00:21:50: Ja, diese Diskussion hast du immer.

00:21:52: Ich weiß nicht wie oft ich dich schon geführt habe als Unternehmer aber auch als Sachverständiger.

00:21:56: es gibt immer viel Gesprächsbedarf wegen einem wenig stehenden Wasser auf dem Dach und das ist aber schon ewig und drei Tage in der Flachterrichtlinie geregelt.

00:22:06: Und zwar hat er schon immer darauf hingewiesen, bei Dachflächen mit einem ausgeführten Gefälle von bis zu fünf Prozent des vierzehn Bildung beziehungsweise ja auch zeitweise stehen.

00:22:18: das war sehr möglich und jetzt ist es sogar ein bisschen differenzierter und ist es auch zulässig.

00:22:25: Das ist also neu!

00:22:27: Das hat die Fachregel jetzt neu mit reingemacht weil es ja auch wie du sagst mehr wie der Diskussion gab.

00:22:33: deshalb heißt also Es ist nicht nur, dass man damit rechnen kann.

00:22:40: Sondern... Man muss auch damit rechen bis zu fünf Prozent.

00:22:45: Wo auch immer man diese Gratzahl herin nimmt der Prozentsaal ist ja kein Grad.

00:22:50: wir reden ja immer noch über Prozent.

00:22:52: das wäre deutlich weniger als fünf Grad.

00:22:56: Keine Ahnung.

00:22:58: Warum man auf die zwei Prozent herinnimmt?

00:23:01: Keine Ahnung, das ist einfach so.

00:23:03: Aber solange ich denken kann reden wir über diese zwei Werte.

00:23:06: Zwei Prozent Gefälleplanung, fünf Prozent und alles was da drunter ist.

00:23:12: ja kannst du mit Wasser mitstehen um Wasser kurzzeitig stehen um Wasser rechnen.

00:23:19: Das ist der Faktor so und das nicht nur mitten in der Fläche, das heißt also gerade auch um Lichtkuppeln drumherum wenn die mehrere Kuppel sind, wenn da Einbauteile sind und bei der Kamine die ein bisschen größer sind.

00:23:33: Es liegt zum Teil an den Überdeckungen hast du eine bituminöse Abdichtung, noch mehr Urnebenheiten im Dach.

00:23:39: mit einer Kunststoffabdrichtung ist es weniger Flüssiger Abdichtung hast, dann ist es noch glatter.

00:23:48: Dann ist im Prinzip noch weniger Oberflächenspannung fürs Wasser da.

00:23:51: und so heißt also das hängt von vielen Faktoren ab.

00:23:54: aber fünf Prozent ist die magische Grenze, die auch im Regelwerk schon immer steht.

00:23:59: alles was unter fünf Prozentes da kannst du mit Stellen und Wasser rechnen musst vielleicht sogar auch damit rechnend Und das ist auch völlig legal Das ist kein... Ich

00:24:09: fasse das mal noch ein bisschen enger zusammenkommen.

00:24:11: Was heißt das jetzt im Klartext?

00:24:14: Also bei einem Flachdach mit einem ausgefählten Gefälle von bis zu fünf Prozent muss ich damit rechnen, dass eigentlich was entstehen bleibt.

00:24:22: Das ist normal und das ist nichts außergewöhnliches, es ist kein Mangel.

00:24:25: Das heißt also eine zweiprozentige Gefälle Dämmung in der Planung gibt keine Garantie, dass das fertige Dach nach jedem Regenschauer komplett trocken ist.

00:24:35: Ja, das ist glaube ich so der wichtigste Punkt auch aus Sicht eines Unternehmens und auch auf Sicht eines Sachverständigen.

00:24:42: Also wir reden ja nicht über Gefälle wegen dem Gefälle.

00:24:47: Das ist ja kein Selbstzweck.

00:24:48: wie wunderbar!

00:24:50: Wir haben jetzt ein Gefälle auf den Dach, wir haben Gefälle geplant.

00:24:53: Jetzt fühlen wir uns alle subi sondern es geht immer darum dass da am Ende kein möglichst wenig Wasser auf den dach steht.

00:25:01: Das is ja das Ziel.

00:25:04: Was ich auch oft erlebe ist, wenn dann Sachverständige oder Bauherren irgendwas kommen, dass sie dann anfangen mit der Richtlatte oder mit dem Wasserwagen über das Dach zu laufen und dann hinheben.

00:25:14: Und im Idealfall so ungünstig hin heben, dass es natürlich besonders schlecht aussieht.

00:25:19: was sagen die Fachlichen dazu?

00:25:22: Ja, auch da sagt die Fachregel.

00:25:24: Bei der Ermittlung des Gefälles bleiben die Bahnenüberdeckungen unberücksichtigt.

00:25:30: Das ist ja auch richtig, gerade bei Bitumen und so weiter.

00:25:33: Und gerade im Quer- überdeckungsstoßbereich

00:25:37: usw.,

00:25:38: das heißt natürlich kann sie da so nicht machen.

00:25:41: also ich nutze auch manchmal Ich habe ja auch so eine digitale Wasserwaage, die hab ich immer dabei und da gucke ich manchmal.

00:25:50: Und legt die mal über einen Ablauf und dann auf die Fläche drüber.

00:25:56: Die Wasserwage, ich hab da mehrere, achtzig Zentimeter Mäder, Mädelfirmschabau-Richtlatten, diesen Länger... Ich hab auch Neviliergeräte.

00:26:05: Wenn du richtig das Gefälle auf dem Dach messen willst, dann brauchst du ein Neviliergerät.

00:26:09: Das geht gar nicht anders.

00:26:11: Da holst du dir den Nullpunkt die Abläufe und dann misst du an unterschiedlichen Stellen-Stichproben überall mal... Und dann siehst du, hast du einen Gefälle, dass du das vermitteln kannst über die gesamte Fläche als andere ist Kindergartenkram.

00:26:27: Aber manchmal ist es ganz hilfreich eine digitale Wasserwaage wenn Ablauf zu legen um mal zu gucken das unmittelbare Gefälle rund um den Ablauf.

00:26:37: ist es so, dann ist der Ablauf zu hoch reingebaut.

00:26:39: Das erkennst du damit?

00:26:40: Da musst du nicht immer das Neville-Gerät aus Paraglossia und Gelsau fahren.

00:26:45: Manchmal erkennste aber auch dass der Ablauch grundsätzlich tiefer ist.

00:26:48: Das ist ja auch das was die Fachregel sagt Aber es vorne dran ein paar Löcher gibt.

00:26:55: Es ist auch schon gesehen, ein paar Pfützen usw.

00:26:57: Und da stellt sich halt die Frage Hätte man das könnte ein bisschen ausgleichen.

00:27:01: Am Ende ist es auch immer so ein bisschen die Frage, wie sensibel geht man da dran?

00:27:07: Was hat man mit dem Kunden vielleicht im Vorfeld besprochen.

00:27:11: Und nach wie vor ist es auch ein Unterschied ob ich in Amazon Dach habe keine Ahnung mit hunderttausend Quadratmeter oder ob ich einen kleinen Balkon eine kleine Terrasse hab' mit fünf Quadratmetern.

00:27:22: und wie wirkt sich da nur fünfzig Quadratmeter viertzer aus und da halbe Quadrat Meter?

00:27:28: das ist der Faktor so.

00:27:30: Wir müssen uns halt auch darüber im Klaren sein.

00:27:33: Das gibt es, der Satz ist so alt aber genauso richtig und wichtig wie Mist, Mist, Miss.

00:27:40: Ja das ist einfach so.

00:27:42: du musst dir schon da drüber im Klarn sein.

00:27:43: was willst du in dem Moment bezwecken?

00:27:46: Also wenn du das Gefälle des Daches überprüfen willst dann nie lieber die Bahn-Überdeckung sagt die Fachregel ganz klar.

00:27:51: ich gehe noch einen Schritt weiter und sage dann nur mit einem Villärgerät je nach Größe des Daches Wenn du mal gucken willst Um Ablauf drum herum, da kannst du eine digitale Wasserwaage nehmen.

00:28:01: Dann kriegst du einen ersten Lieberblick.

00:28:03: ist der Ablauf ein bisschen tiefer eingebaut wie er sein soll?

00:28:06: das ist ja auch in der Regel.

00:28:07: oder haben wir nur ein paar Löcher drum herum?

00:28:09: und das stellt sich die Frage hätte man das können wenn man ein bisschen liebevoller dran gegangen wäre vermeiden?

00:28:16: Ja, also ich glaube in der Abtichtungsebene klickt man das ja relativ gut hin.

00:28:19: Aber ich erinnere mich auch in den vielen Jahren hatte ich öfters auch mal selbst größere Flachdächer wo halt schon auf der Bettumdecke der Maurer damals den Ablauf so hoch als Hochpunkt eingebaut hat quasi dass es nach jedem Regen du erstmal tausende von Liter Wasser absaugern musst um überhaupt irgendwas zu machen.

00:28:37: für die Dampfsperebene gilt das Gefälle in dem Fall nicht oder?

00:28:40: Das ist die Abtrichtungs-Ebene

00:28:42: Ist die Abdichtung sehr.

00:28:43: aber, ja hier ist es halt auch so wenn du die Dampfspare auch als Behelfsabdichtungen nehmen willst was ja sehr auf der Fall ist und du hast dann irgendwie keine Ahnung.

00:28:54: Die handelsübliche minimal Ausstattung mit einer V-Sech S-Via Alunolines und das ist ein bisschen kühler, weiß ich auch.

00:29:02: Die Bahn, die löst sich ja schon beim ausrollen, löst sie sich von der Bitumdeckschicht und so.

00:29:08: Und dann hast du die Behelfsabdichtung zu bringen und du siehst dass der Ablauf fünfzehn... Habt ihr auch schon gehabt?

00:29:13: Ja!

00:29:13: Du weißt ganz genau da stehen zehn Zentimeter Wasser am Ende des Tages drauf und das über eine längere Zeit.

00:29:19: Dann helfst du die Hand uns als Freund und danach so funktioniert es nicht.

00:29:22: Also wenigstens dann auf hoch höherwertige Bahnausweichen wenn Fall ist.

00:29:27: Wir müssen nicht darüber reden, wenn du schon in der Unterkonstruktion gefällig hast, das natürlich am idealsten wär, dann hast du am wenigsten damit zu tun.

00:29:34: aber in dem fall muss man einfach dann auch vielleicht auf eine höherwertige Bahn.

00:29:39: also was ich jetzt auch nicht geil finde ist wenn wir den Ablauf rausspitzt aus der Betondecke den kriegst du ja auch nicht mehr vernünftig angeschlossen sag' ich jetzt mal wenn sie im Sanierungsbestand ist Aber auch hier vielleicht... Ich habe mich schon vor glaube vierundzwanzig Jahren entschlossen immer die hochwertigste Bahn Einer Schicht zu nehmen, die am Markt von meinem Hersteller verfügbar ist und damit habe ich immer gute Erfahrungen gemacht.

00:30:01: Also ich hab mich nie auf die Mindestanforderung verlassen sondern immer die Hochfels macht schon Sinn oder?

00:30:06: Ja auf alle Fälle du kriegst nicht mehr das was du bestellst oder was du zulässt weil was die Mitarbeiter angeht.

00:30:11: Das ist der Fakt, dass du kannst nicht ... auch als Verarbeiter.

00:30:16: Du kannst nicht sagen, ich nehme Dacia und habe die Erwartung an ein Porsche.

00:30:22: Wenn du nur noch einen Preis guckst, dann kriegst du das, was du bestellst.

00:30:25: Der Kunde muss es halt wissen, was es für Optionen gibt.

00:30:28: Klar im Sanierungsbereich, wo du schnell noch die Dämmungen und am Ende die Abtischen drüber bekommst, ist das nicht ganz so gravierend wenn der Ablauf ein bisschen höher ist.

00:30:39: aber weißt du?

00:30:41: Aber länger, dass das Dach stehen lässt.

00:30:46: Das

00:30:46: ist ja wie wenn man die Monate langes Dach einfach steil-dachfrei beweht hat und dann vielleicht die billigste Unterspannbahn hat, dann hat man auch nicht viel Spaß damit.

00:30:55: Aber bleiben wir beim Flachtagthema.

00:30:57: und jetzt noch mal zurück zu dem was ich vorher gesagt habe.

00:30:59: Radkleine Terrassen, Balkone, Lottchen oder Laubengänge eben das was wir in Freiburg ganz oft haben.

00:31:04: Ein Meter fünfzig breit, dreißig Meter bis zum nächsten Ablauf.

00:31:08: Was sagen denn die Fachregeln jetzt da dazu?

00:31:10: Da ist wirklich doch ein Gefälle fast nicht ausführbar.

00:31:14: Genau, und deshalb kommen wir auch jetzt mal wieder an den Anfang zurück.

00:31:18: Erinnert es dich?

00:31:19: Ihr erinnert euch Flächen, also die Unterlage der Flächen sollen mit zwei Prozent Gefälle geplant werden.

00:31:27: Hier steht ja SOLL als bedingte Forderung, von dem man in Ausnahmefällen abweichen kann.

00:31:35: und jetzt kommen die Ausnahmetatbestände Und die Fachregel hat es auch genau so definiert.

00:31:44: Also für die, die länger dabei sind... Für uns war ja früher da vor zwei Sechzehn war er im Prinzip Und noch davor war ja immer das gefällelose und es lacht nach ne Sonderkonstruktion.

00:31:56: Da siehst du auch heute, wenn ältere Sachverständige oder Bau-Sachverständigen oder all der Architekten Bauleiter, ja das ist die Sonderkonstruktion.

00:32:08: Nee, das ist schon lange nicht mehr.

00:32:09: Sonderekonstrukte haben wir früher immer das genannt wo wir nicht wussten wie wir damit umgehen sollten.

00:32:14: Um uns ein bisschen im Buckel sauber zu halten.

00:32:17: Jetzt haben wir's schon definiert.

00:32:21: Die Pfarrer gesagt, ganz klar Flächen können in begründeten Fällen ohne Gefälle geplant und ausgeführt werden.

00:32:29: Und die nennt auch einige solche Ausnahme-Tatbestände unter anderem Terrassen ja... Loschen, deine Laubengänge die du eben genannt hast und dann Balkone, die Fenster, Türen als Übergänge und Nutzbelege haben.

00:32:45: Also das ist wichtig!

00:32:48: Das sind Ausnahmetatbestände also Balkoneterrassen, Laubengege... Die sind raus aus der unbedingten Gefälle Forderung.

00:32:57: D.h.,

00:32:58: die kannst Du als Ausnahmetatbestand kannst Du die da so stehen lassen Die müssen nicht mit zwei Prozent Gefälle geplant werden.

00:33:10: Ich nachhabe dich jetzt fest für alle Zeiten, das bedeutet also eben nicht dass jede Terrasse zwei Prozent haben muss?

00:33:17: Nein nein die muss schon mal gar keine zwei Prozent Gefälle haben in der fertigen Ausführung.

00:33:23: Die muss auch nicht mit zweit Prozent Gefälle geplant Loschen, Laubengänge.

00:33:33: Er muss die zweiprozentige Planungsanforderung an das Gefälle nicht schematisch angewandt werden.

00:33:42: Also die Fachregel nennt das ganz klar als begründeten Ausnahmefall in dem Gefälle nicht geplant werden muss.

00:33:53: Das bedeutet aber nicht, dass du jetzt auf jeder Terrasse Gefälle weglassen sollst.

00:33:58: Das ist damit nicht gemeint.

00:34:00: also wir müssen das schon so ein bisschen im Detail im Ganzen betrachten.

00:34:05: Also ich muss dir ganz ehrlich sagen wenn ich als Sachverständiger auch eine Baustelle komme und jemand sagt Ich habe hier jetzt stringent die Fachregel angewandt Und da steht auch drin als Ausnahmetatbestand, es ist kein Gefälle zu planen weil wir haben einen Balkon.

00:34:27: Wir haben eine Terrasse aber die hätte das hergegeben.

00:34:31: Ah ich hätte genügend Anschlusshöhen gehabt!

00:34:34: Die Abläufe sind auch nicht ungünstig und alles wunderbar funktioniert dann bin ich der Meinung dass man das nicht einfach so machen soll.

00:34:46: Ich würde sogar so weit gehen und sagen, naja da hat der Dachdecker einfach für den Kunden entschieden ohne dass der Kunde... das war übergriffig diese Entscheidung.

00:34:58: Und wenn dann noch Wasser stehen bleibt und der Künde sich beschwert, kann er sich nicht rausreden.

00:35:07: Wir haben Ausnahmetatbestände die auch alleine für sich betrachtet werden können.

00:35:13: zum Beispiel ungünstige Türhöhen Ja, haben wir vorher auch schon drin gehabt.

00:35:17: Jetzt haben jetzt in der neuen Fachregel noch die Terrasse und auch die Konstruktion auch mit genannt dass sie Ausnahmetatbestände sind.

00:35:25: aber das war vorher auch die Türhöhen, die Anschlusshöhen.

00:35:28: ja Entwässerung usw.

00:35:30: Das muss man alles da berücksichtigen.

00:35:32: Das waren vorher schon Ausnahmetatbeständen.

00:35:35: wie sieht es zum Beispiel aus?

00:35:37: Mit dem Belag?

00:35:39: also der Belag muss das mitmachen was er drauf steht kommen wir gleich später noch mit.

00:35:44: Also die ganze Situation und die Auswirkungen, was passiert wenn Wasser draufstehen bleibt.

00:35:49: Das muss man alles im Gesamten betrachten.

00:35:53: also das Fachregelwerk definiert den Standard ja.

00:36:00: aber so ein Dach So eine Abdichtung ist sehr komplex, heißt also wir können uns dann nicht zu so einzelne Dinge rauspicken und sagen okay da steht der Satz drin.

00:36:11: Das funktioniert so nett.

00:36:12: ich muss das immer im gesamten Kontext sehen.

00:36:15: Ich finde es auch spannend weil Es ist ja so Wir haben Betriebe die arbeiten komplett ohne Kenntnis der Fachregel Und so sieht man halt auch meistens aus Meistens auch so Türgeschäfte oder Dachhei Oder Leute die wirklich völlig gewerkfremd sind.

00:36:29: Wer erleben ja ganz oft auch was Jeder, der irgendwie halbwegs gerade auf dem Dach laufen kann meinen.

00:36:33: Der kann solche Sachen ausführen ist dann auch immer ein bisschen schwierig.

00:36:37: Wir erleben natürlich auch Leute die sehr in den Fachregeln hängen und vielleicht jedes Wort interpretieren.

00:36:43: Ich habe eigentlich grad ähnlich auch wie bei der Produktqualität der Materialien immer eine ganz einfache Regel gehabt in den vielen Jahren meiner Selbstständigkeit Und das nicht nur bei den Fachtechnik sondern auch bei der Büroorganisation, bei der Digitalisierung egal Auch bei mir selbst als Mensch.

00:36:58: Die Lösung, die ich hatte war ganz einfach.

00:37:00: Ist das was ich mache geil oder geht es nicht noch ein bisschen besser?

00:37:04: Und das auch für den Kunden und das wäre genau das was du gerade gesagt hast.

00:37:08: wenn ich doch die Möglichkeit habe etwas besser zu machen dann verzichte ich doch nicht drauf nur weil ich irgendwie keinen Bock hab oder ich denke die Fachregeln lassen zu.

00:37:17: Da bin ich komplett bei dir und da muss man auch mal als Unternehmer das Mindset ein bisschen wechseln, wenn man irgendwie was für jemanden tut und vielleicht auch noch Geld dafür bekommt dann sollte man sich schon überlegen mache jetzt gratis mindest notwendige oder so dass es einfach der Mercedes ist ja Prost natürlich auch mehr Geld, sind wir uns auch drüber im Planen.

00:37:38: Aber das können wir umsetzen.

00:37:39: Aber jetzt könnten ja das Gefühl haben über das wir gerade gesprochen haben ist eine komplett neue Regelung aus dem Jahr zum Jahr-Zugsjahr.

00:37:45: Stimmt glaube ich nicht oder?

00:37:47: Nee da sehe ich es doch nicht mal!

00:37:48: Wir haben das eigentlich schon sehr lange.

00:37:51: Ich denke dann haben wir das drin.

00:37:52: also jetzt haben wir die Zwei-Sechs und Zwanzig.

00:37:54: als Außenamt hat bestanden die Terrassen, Balkone, Laumgänge explizit mit drin.

00:37:59: Vorher waren's nur wenn die Anschlussschöne das nicht hergeben.

00:38:04: Wir haben immer noch genügend Ausnahmetatbestände, z.B.

00:38:09: baurechtliche Anforderungen und Retentionstecher her.

00:38:13: Früher stand auch das Umkehrdach drin.

00:38:15: Das ist jetzt raus.

00:38:16: Und da ist kein Ausnahmetatbestand mehr.

00:38:20: Und so weiter.

00:38:21: Also es gibt ja immer noch andere, nicht nur Balkon und Terrassen wo man keinen Gefälle planen kann sondern manchmal funktioniert einfach gar nicht.

00:38:29: Wenn du gerade auch eine alte Hütte hast und du darfst natürlich Und dann kannst du vielleicht auch keinen... zwei Prozent, vielleicht kannst du einen ein Prozent machen.

00:38:38: Ja?

00:38:39: Steht ja mindestens zwei Prozent!

00:38:41: Du kannst ja vielleicht nur ein bisschen weniger machen aber es geht auch noch.

00:38:45: Wie auch immer, vielleicht gibst du dir da ein bisschen mehr Mühe im Ausgleich dass du keine Löcher und unnötige Fützen drin hast.

00:38:52: Aber wenn wir jetzt nochmal ein bisschen weiter zurück gucken Wir haben ja dieses Jahr, sechsundzwanzig habe ich mal geguckt Ja, das heißt also wir haben hundert Jahre Fachregel.

00:39:13: Krass!

00:39:13: Und es hat sich auch in diesen Hundert Jahren einiges getan.

00:39:17: Ich habe mir mal die Grundregel reingezogen und die war ja wirklich so ein dünner Film.

00:39:23: Plöcklein war total schön fand ich echt altdeutsch klar musste genauer lesen, genauer hingucken.

00:39:33: Aber am Ende stand da eigentlich nur so wichtige Dinge drin, wie man keinen Stress mit seinen Kunden kriegt.

00:39:41: Und auch wie man Materialermittelung macht und auch wie Man den richtigen Preis ermittelt.

00:39:46: also so preisabsprache ja.

00:39:50: Also das ist war schon cool wenn du heute siehst.

00:39:52: Heute haben wir irgendwie keine Ahnung.

00:39:56: sechzehn Regelangsteile und schematisch von A-Abdichtung bis Z-Zimmerbeiten.

00:40:01: Dann haben wir die Hinweise an die Merkblätter, die haben Produktdatenblätter der Erplanungshilfe.

00:40:06: Wir haben über sechzehnhundertfünfzig Seiten Lesespaß und wir haben mittlerweile zwanzig Ausschüsse beim ZVDH, die sich um die Fachregeln kümmern.

00:40:16: Und da wird ja immer ständig auch Dinge erneuert.

00:40:19: ich meine... Es gibt Traditionen, da hat sich nicht so viel verändert.

00:40:24: Zum Beispiel eine Schiefeldradition.

00:40:26: Die ist nach wie vor noch von der Verlegerart.

00:40:30: Da hat sich dann nicht viel getan.

00:40:31: natürlich gibt es neuere... Neuere Systeme und so weiter, aber die alldeutsche Deckung.

00:40:38: Im Flachtag hat sich einiges getan.

00:40:39: wir haben andere Abdichtungsmaterialien, moderne Abdrichtungsmateriale.

00:40:44: Wir haben eine andere Anforderungen.

00:40:45: heute ist so ein Dach viel mehr so multifunktional.

00:40:51: Es geht nicht nur darum den Schutz herzustellen Sondern dient gleichzeitig der Unterlage für Energiegewinnung Und vielleicht auch noch auf Wasserrückhaltung.

00:40:59: Wir haben Retentionen, wir haben Dachbegrünung Und dem muss man alles Rechnung drehen.

00:41:05: Deshalb haben wir immer entständige Wandel auch innerhalb der Fachhege, jetzt wieder eine neue Fachhegebäude von im Jahr zwei Tausendsechzehn abdichtungen und so die letzte, wenn gleich diesmal die zwanzig sechsundzwanzig war.

00:41:18: jetzt kein neuer Paradigmenwechsel aber wir haben schon einen Paradigmewechsel gehabt.

00:41:22: Zwei tausend sechzehnt ja.

00:41:24: dann muss man schon sagen da sind wir nämlich weg gegangen so von der früheren Klassifizierung, die wir hatten.

00:41:31: Die Älteren kennen sich noch daran erinnern.

00:41:34: Wir haben Stringent unterschiedlich genutzten und nicht genutzte Dächern.

00:41:38: Und wir hatten K-I und K-II.

00:41:41: Kennst du auch noch gar nicht?

00:41:43: Das war die Standardausführung, das heißt, das war das was du sowieso an Materialqualität immer liefern musstet.

00:41:51: Uns K- II – das war die höherwertigere Ausführung.

00:41:56: Bei K-III zum Beispiel hat man nicht nur Überabdichtungsqualität gesprochen.

00:42:00: dass die silikonierte Wandanschlussschiene kein Standard ist, sondern das der Anfluss konstruktiv zurückgesetzt sein musste darf nicht mit einer Wartungsfuge enden und du musst es zumindest in zwei Prozent Gefälle in der Ausführung haben.

00:42:18: Das war die... Voraussetzung bei K-Zwei.

00:42:23: Und da stand noch, wenn du Dächer mit weniger als zwei Prozent Gefälle plant und ausführst dann musst Du die Abdichtungsqualität, die Materialqualität von K-zwei nehmen.

00:42:37: Ja?

00:42:38: So!

00:42:39: Das war aber nur beim Nichtgenutzten gedacht.

00:42:42: Dann

00:42:42: hat man automatisch gesagt das musst Du überall machen.

00:42:47: Das war falsch.

00:42:49: Dieses

00:42:49: K.I.,

00:42:50: das K.II.

00:42:50: hat auch zu viel Verunsicherung und Verwirrung geführt, fand ich irgendwie, obwohl es eigentlich sehr einfach zu verstehen ist wenn man sich das mal angeschaut hat.

00:42:57: aber dieses Du-Mustern und Sollts und Schundwerken was mich gerade triggert ist dieses K. II weil ich verfolgt grad auf Social Media so einen Solarteuer aus dem Hamburger Raum der gnadenlos Aluminiumhalter.

00:43:12: Ich habe dir mal ein Film geschickt, der Gnadenlos-Aluminium Halter durch eine Betubenabdichtung in Holzunterkonstruktionen.

00:43:19: Schraubt, der hat dann so einen kleinen vierjährigen Halter.

00:43:23: Unten drunter ist keine Ahnung, so ein EPDM-Dichtzeug.

00:43:26: Das drückt er dann drauf und haut ihr da vier Schrauben durch, wobei die Schraube Löcher auch nicht abgedichtet sind.

00:43:31: Und der sagt immer K-Zweidach, funktioniert problemlos!

00:43:35: Also erst mal bezweifle ich, dass der je geprüft hat ob die Abdichtung wirklich kratzweit ist.

00:43:39: Gut gefällt er hat sie aber der schraubten radenlos durch die Ablichtungen durch.

00:43:45: Das ist schon echt grenzwertig, was man da so immer alles sieht.

00:43:47: Aber bleiben wir beim Thema?

00:43:50: Bei genutzten Flächen war es damals schon anders.

00:43:52: Wie war's denn bei Terrassen und Balkonen?

00:43:55: Ja das sind ja die klassischen Genutzendächer.

00:44:01: die K-I und K-II Systematik bei Nichtgenutzendechern gehabt, also nochmal zur Erinnerung.

00:44:08: Wenn du keinen Gefälle planst, keine mindestens zwei Prozent Gefälle plansen ausführst musst du die Abdichtungsqualität von K- II nehmen Und dann darfst durftest du quasi das Gefälle weglassen.

00:44:23: so haben dass viele übersetzt quasi Die Kompensation Kein Gefälle machst du dann mit einer besseren Abdichtungsqualität.

00:44:34: Was ja auch in ihr Sinn ist, im Material muss auf dem Dach halten oder ohne stehenden Wasser.

00:44:41: und aber tatsächlich war es damals so.

00:44:43: wir haben die da noch über Abdrichtungskwalitäten bei PVC zum Beispiel oder EVA von ein bis zwei Millimeter, das war der Standard obwohl sich damals schon nicht mehr im Handel gegeben hat und deshalb ist die Fachregel ab Hingegangen hat gesagt, okay wir setzen das Abdichtungsniveau jetzt auf K-II Qualität was vorher K-I war.

00:45:06: Dann reden wir auch nicht mehr über Gefälle ja oder nein?

00:45:10: vielleicht.

00:45:10: also konzentrieren uns dann wirklich nur noch darauf dass was wichtig ist und was auch in der Praxis gebraucht wird.

00:45:17: weil K- II Dächer wurden so gut wie nie ausgeführt weil es einfach schwierig war.

00:45:22: Also es war ja net nur das Gefälle Die Abdichtungsqualität war das einfache, einfachste Gefälle manchmal auch.

00:45:33: Aber es waren ja noch ein paar mehr Dinge.

00:45:35: Damit wollte man besonders schützenswerte Gebäude nochmal zusätzlich schützen.

00:45:40: Museen und so weiter zum Beispiel.

00:45:42: Aber am Ende hat jeder gesagt mein Gebäudes ist schützenswert ich brauche gerade zwei.

00:45:46: Und soweit der Wasser in der Praxis nicht funktioniert.

00:45:48: Aber was nie damit gemeint war, das waren Balkon- und Terrassen.

00:45:55: Ja, es ging immer nur um nicht genutzte Flächen.

00:45:59: Bei Balkon- und Terrasen bei genutzten Flächen gab's keine gefälle Anforderungen.

00:46:06: Weder in der Achtzehneinhalbundneunzig damals zuständig war dafür noch in der Flachdachrichtlinie genutzter Descher gab es irgendwo eine Antwortung das wir ein Gefälle herstellen müssen.

00:46:22: Nirgendwo!

00:46:23: Und das haben wir gar nicht auf dem Schirm gehabt.

00:46:26: Die haben K-I und K-II automatisch auch auf die Balkone und auf die Terrassen übertragen, was aber so nie im Sinne der Fachregel war.

00:46:36: K- I, K- II Gefälle?

00:46:38: Nein vielleicht gab es immer nur bei den nicht genutzten Flächen.

00:46:43: Du hast gesagt, Terrasse kann ohne gefälle Regelkonform sein.

00:46:48: Das heißt stehendes Wasser ist dann immer egal Auch auf dem Belag?

00:46:53: Nein.

00:46:54: Wir müssen im Prinzip immer entscheiden, haben wir nur die Abdichtung oder auch den Belag.

00:47:02: Also jede Abdichtung.

00:47:05: Darüber müssen wir uns klaren sein.

00:47:08: Jede Abdrichtung muss mit stehen und was er klar kommt – das ist so!

00:47:12: Ansonsten gehört es nicht aufs Dach wenn irgendeiner sich irgendeine Abdichtigung rausbringt und sagt, das funktioniert aber bei unseren Materialen.

00:47:21: Nur wenn kein Wasser draufstehen bleibt dann gehört die nicht aufs Flachter ist sie dafür nicht geeignet.

00:47:28: also die Abdichtung muss mit stehenem Wasser kurzzeitig stehen im Wasser temporär stehen im wasser.

00:47:33: was auch immer kurzzeitig und temporär ist muss die klar muss die parat kommen so aber dann haben wir noch nutzbelege.

00:47:41: ja also Der Nutzbelag kommt vielleicht nicht mit stehenden Wasser klar oder zumindest mal auch die Unterkonstruktion.

00:47:50: Die Fachregel sagte damals wie heute sinngemäß, wenn die Gefahr besteht das geringfügig aber länger einwirkende Mengen stehender Wasser die Schutz- oder Belagschichten schädigen dann soll durch eine planmäßige Gefällegebung andere Maßnahmen für die Wasserableitung gesorgt werden.

00:48:11: Also hier seht ihr auch wieder soll, wenn es geht aber hier gibt's eigentlich auch keine andere Option.

00:48:20: dann musst du entweder wenn es nicht geht ein anderer Belag nehmen der kein Problem mit Wasser hat.

00:48:25: das ist damit gemeint ja und da steht noch nichts mehr zwei Prozent Sondern da steht Maßnahmen für die Wasserableitung, weil zwei Prozent haben wir ja vorhin auf so einem Tubexporenreicher gar nicht aus.

00:48:37: Das ist das Wasser komplett weg.

00:48:42: Das heißt also... Die Abdichtung verträgt das Wasser Aber möglicherweise nicht der Belagung.

00:48:49: Jetzt habe ich mal Beispiel zu nennen, habe ich zum Beispiel einen Plattenbelag was früher öfters gemacht wurde in Mördelsäcke Die Mördlesäcke liegen dann im Wasser oder in Estrich.

00:48:58: Oder ein Holz belagt mit UK aus Holz Und das liegt im Wasser.

00:49:03: Da muss ich dafür sorgen, dass sich entweder durchs Gefälle eine andere konstruktive Maßnahme dafür sorge, dass der Belag bzw die Unterkonstruktion nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

00:49:14: Das ist damit gemeint.

00:49:16: Es muss funktionieren!

00:49:17: Ja, ich

00:49:18: hatte mal tatsächlich auch einen Fall also mit Holz belegen können glaube jeder wenn die ewige Wasser rumliegen.

00:49:23: das kann ja nicht funktionieren.

00:49:24: aber ich hatte tatsächlich auch den Fall mit einem Plattenbelag.

00:49:27: Ich weiß gar nicht mehr was für ein Material es war Der Grundsätzlicher eigentlich schon dafür geeignet war für meinen Aufbau und unser Flachdach war dicht, aber hatte halt auch zu wenig Gefälle.

00:49:35: Und da haben die Platten angefangen auszublühen Und das war natürlich ganz klar ein Mangel.

00:49:40: Also der Kunde, du kannst ja im Grunde nicht irgendwie eine Terrasse verkaufen und nach einem Jahr hat er mich gerufen und plötzlich hast du auch lauter Flecken auf den Terrasenplatten und die waren einfach nicht dafür geeignet.

00:49:50: Jetzt muss man ganz klar sagen und dann haben wir einen anderen Plattenbelag ausgewählt und da war das in Ordnung.

00:49:54: aber da wurde mir damals auch klar dass das stehende Wasser halt unter Umständen dann halt ein Problem sein kann.

00:49:59: Kommen wir nochmal zurück zu den Pfarrregeln.

00:50:03: Ein wichtiger Hinweis, Galleins.

00:50:05: Und zwar guckt immer mal auch in die Verlegevorschrift und in die Hersteller-Vorschrift der Belegereien.

00:50:11: Da steht mit unter einiges drin und das ist immer zu beachten.

00:50:15: wenn da zum Beispiel drinnen stehen dass du den Belag nur mit Gefälle und wenn ja mit wie viel Gefälle verlegen musst dann kannst du ihn einfach weglassen.

00:50:24: Bei WPC-Wangereien haben wir das sehr oft, aber auch bei vielen Plattenbelege.

00:50:28: Die einfach sagen, die Ausbildung könnte sich zum Beispiel über einen Split belagern wenn da immer Wasser drinsteht wobei beim Split immer Wasser steht.

00:50:39: Vielleicht machst du noch eine Trainagebandrunde, dass es ein bisschen kompensiert wird.

00:50:43: Aber schau dir das genau an mit einem guten Hinweis!

00:50:46: Also

00:50:46: Trinagematten, das habe ich auch sehr sinnvoll festgestellt.

00:50:49: Das macht es auch noch mal einfacher wenn du mit Trinagematten arbeitest und ja ist spannend.

00:50:55: also Belege da muss man schon wirklich ein bisschen aufpassen.

00:50:58: Übrigens fällt mir gerade ein so eine alte Geschichte die kennst du vielleicht auch noch in unserer Jugend ein paar Tage her.

00:51:05: Da gab's Architekten, die haben ganz klären Umkehrdachdämmung also Styrolur verwendet Und haben sie auf Terrassen drauf geklatscht, die auch kein Gefälle hatten Hat er auch nicht funktioniert.

00:51:16: Wenn man mal später solche Styrodurplatten ausgebraut hat, waren die Etonnen schwer.

00:51:21: Und da stand wahrscheinlich doch damals auch schon irgendwo im Styro-Dur Anwendungskatalog drin.

00:51:25: Bitte Gefälle ausführen oder?

00:51:28: Ja also bei Unkehrdächer das ist eine gesonderte Konstruktionsart Da muss man tatsächlich immer gucken.

00:51:36: wenn ich zum Beispiel ein Unkehrdarabe dann brauche ich ja einen Diffusionsoffen und es fließt drüber Und so weiter.

00:51:42: Ich dachte, da muss ich aufwärts.

00:51:43: Das schliegste Fusionsdicht ist drüberbauen und manche Hersteller von den Dämblern, die für einen langen Gefälle... Da muss man immer ein bisschen auf die Baustichtige Zulassung gucken.

00:51:56: In der Fachregelabdichtung ist jetzt, sagen wir mal, der Ausnahmetatbestand das Umkehr daraus raus.

00:52:03: Der ist nicht mehr pauschalisiert raus.

00:52:05: Er war vorher drin.

00:52:07: Also Umkehrtöcher dürftest du auch ohne Gefälle planen, aber das ist jetzt raus.

00:52:12: Heißt nicht dass es nicht darfst?

00:52:14: Du musst jetzt im Prinzip nur den Nachweis dafür bringen.

00:52:20: Lass uns noch mal zur Flachtlachrichtlinie zurückkommen.

00:52:22: und die Änderung, was hat sich damals grundsätzlich verändert?

00:52:27: Also bis zur Flachdachrichtlinie, haben wir ja wirklich nur die Klassifizierung gehabt.

00:52:34: Und bis dahin war auch die Flachdarrichtlinien und die DIN-Achzehnfünftreiheins an der Entdeckungsgleich.

00:52:43: Das hat dann noch so ein bisschen damals mit dem Obmann in der Flachtarrichtlinier der Kurt Michel zu tun.

00:52:48: Der war ja auch da zehn in der Lachtergeschule Meyen und er war gleichzeitig auch im Lachterausschuss.

00:52:54: Und hat im Prinzip auch so ein bisschen dazu beigetragen, dass man da eine möglichst hohe Deckungsgleichheit hat.

00:53:03: Weil es ja beide anerkannte Regeln der Technik sind.

00:53:06: und nach der Zwarzen-Zwanzigsechzehn-Erflachterrichtlinge also ab dem haben wir uns sehr... sehr weit von der Achtzehn fünf drei eins entfernt, weil die ist diesem System noch treu geblieben.

00:53:19: Die Klassifizierungen ja wir hatten K-Eins und K zwei haben schon mal darüber gesprochen.

00:53:25: Wir hatten auch die Eigenschaftsklassen für die Abdichtungsqualitäten E-Ans bis E-Vier, die ganzen Klassifizierung.

00:53:34: Aber das hat kein Mensch mehr gebraucht und der Palskarnett angewandt worden.

00:53:38: Und deshalb hat man sich dann auch dazu entschlossen in der Flachterrichtlinie einen anderen Weg zu gehen.

00:53:45: Wir haben auch distringente Unterteilung genutzt oder nicht genutzte Dächer.

00:53:49: Haben wir dann auch nicht mehr weitergeführt?

00:53:51: Und wir haben uns quasi auf einem anderen Weg gemacht... Also ich habe das immer so erklärt Die Flachdachrichtinie zeigt das, was auf der Baustelle gebraucht wird.

00:54:05: Und die Achtzehn-Fünf-, Dreier-Eins sind eine Norm, die einen anderen Ansatz verfolgt hat.

00:54:10: Es gibt auch andere Interessensgruppen mit, die diese Norm entstehen lassen beziehungsweise Barbein sind auch Dachdecken und Mitglieder des Flachterausschusses.

00:54:20: dabei muss man dazu sagen aber nur... in der Minderzahl und in der Norm steht mehr das drin, was tatsächlich auch technisch alles möglich ist.

00:54:30: Und wir differenzieren und sagen, was brauchen wir überhaupt?

00:54:32: Auch im Dach, dass es schon der große Unterschied.

00:54:36: In diesen zehn Jahren kann man sagen hat sich dann quasi die Flachterrichtlinie und die Norm voneinander so thematisch in vielen Bereichen gerade was Gefälle angeht entfernt.

00:54:52: schön war, muss man dazu sagen.

00:54:54: War nicht schön und es gab auch tatsächlich da auch so Hardliner die dann soweit gingen und haben gesagt naja dass... Die Flasche durchliest keine anerkannte Regel der Technik gilt nicht.

00:55:07: und andere haben gesagt die Achtzehn fünf drei eins ist keine anerkannter Regel der technik und gilt nichts was aber absolut der Quatsch ist in beides anerkannter Regeln der Techniken.

00:55:18: Und beide haben ihre Daseinsberechtigung auch in diesen zehn Jahren.

00:55:23: Es kommt halt nur darauf an, was du mit deinem Kunden vereinbarst?

00:55:26: Das ist es halt wenn du nix vereinbarsst und es gibt zwei Regelberge die unterschiedliche Auffassungen haben dann bist du quasi irgendwo im Strudeln.

00:55:37: Lass uns mal kurz noch über die achtzehn fünf drei einsprechen.

00:55:41: ich fand das spannend ja dass

00:55:42: kurz

00:55:43: Bevor die neue Flachdachrichtlinie rauskam, kamen ja die also ... ... im Jahr zwanzig Flachdarrichtlinien und ... ... in dem Jahr zweitausendfünfundzwanzig kamen.

00:55:51: Die achtzehn fünf drei eins raus.

00:55:53: Wie sieht es da aus?

00:55:55: Ja das ist erfreulich tatsächlich ... ... bis die achtzehne achtzein fünf dreieins jetzt im ... Im Sommer rausgekommen, im Sommer in den Flachtachrichtlinien.

00:56:06: Obwohl unsere Flachter-Richtlinie schon vorher fertig war.

00:56:10: es gab ein paar politische Gründe weshalb wir die nicht auch noch in den flachen twenty fünf zwanzig gebracht haben.

00:56:16: aber thematisch war sie das ist schon fertig und ich habe ja gesagt Es gibt auch einige Ausschussmitglieder vom Flachta rausschusten die in der achtzehn fünf drei eins mitarbeiten.

00:56:29: und das Ziel von beiden Regelwagen war es immer schon, dass man diese Widersprüche so sukzessive abbaut.

00:56:37: Und das ist tatsächlich auch passiert.

00:56:39: die Achtzehn fünf drei eins hat die Anwendungsklassen K-Eins k zwei weg gelassen raus geholt.

00:56:44: Die Eigenschaftsklassen sind auch entweder bearbeitet oder gestrichen worden.

00:56:49: Das heißt also Man orientiert sich in der Acht Zehn Fünf Drei Eins jetzt an der Flachter Richtlinie Und das war nach meinem Dafürhalten schon längst überflüssig.

00:57:01: Wir haben ja auch mal, genau vor ein paar Wochen, glaube ich, Monaten mittlerweile schon her als die neue Flachtdachrichtlinie rauskam, haben wir auch mal einen kompletten Podcast dazu gemacht und das verlingen wir nochmal in den Schoenen.

00:57:14: uns hört es euch noch mal an da sind wir normal alles auch so bisschen politisch drüber gegangen.

00:57:20: Das ist jetzt sehr erfreulich.

00:57:22: wenn also wir haben sagen wir mal zu fünfundneunzig Prozent, wir sagen eine Deckungsgleichheit auf was Gefälle angeht.

00:57:31: Ein einzelne Formulierung ein bisschen anders aber im Großen und Ganzen ist es gleich etwas sehr Gutes muss man dazu sagen.

00:57:39: also das hat sich da deutlich deutlich entschärft.

00:57:42: ich bin ja sehr dankbar für.

00:57:44: Trotzdem sollten wir als Dachdecker immer die Flachterrichtlinie bevorzugen, was Planung und Ausführungen angeht.

00:57:52: Das ist unser technisches Regelwerk von Dachdäckern für Dachdeckeln heißt also schaut das ihr das auch immer in euren Angeboten dann halt auch ausführt?

00:58:01: Lass uns mal noch über eine Ausnahme bei Dachterrassen sprechen die barrierefreien Übergänge

00:58:07: Genau, die barrierefreie Übergänge waren ja früher eine Sonderkonstruktion.

00:58:12: Dann waren sie in der Planungshilfe.

00:58:14: Jetzt ist es ja in der Fachregel mit aufgenommen.

00:58:17: Das ist jetzt auch eine anerkannte Regel der Technik und die Fachregelsag bei den begründeten Ausnahmetatbeständen ganz klar.

00:58:26: die Möglichkeit der Dachterasenlorischen Laumgängerbalkone ohne Gefälle zu planen und auszuführen gilt nicht viele Flächen mit barrierefreien Übergängen.

00:58:35: Dort haben wir eigene Anforderungen, und zwar bei barrieren freien Üergängen mit Nutzbelegen gilt auf der Abdichtungsebene zur Hauptentwicklung grundsätzlich ein Gefälle von mindestens einen Prozent.

00:58:49: Das ist im Prinzip die... Botschaft, also mindestens ein Prozent und zwar auf der Abtischungsebene.

00:58:59: Und je nach Art des Belages ist es entweder als Solle oder solle Forderungen formuliert.

00:59:04: aber auch das ja vergisst es einfach ob da solle oder sollte steht.

00:59:12: Also es ist am Ende des Tages egal Da wird kein Richter mitgehen, wenn es dann in der Stadt nur sollte Das ist ja nur eine Empfehlung vergisst es.

00:59:22: Ja, also nochmal damit hat sich der Flachtag-Ausschuss ein bisschen leichter getan die Priorität und auch die Notwendigkeit zu formulieren.

00:59:33: aber am Ende des Tages können wir uns als Unternehmer dann nicht rausreden ob da sollte steht.

00:59:39: das ist noch mal einer von mehr Möglichkeiten die andere regelkonforme nicht ausschließen.

00:59:44: aber mit mehr oder weniger kommen wir nochmal so ein bisschen Auf die Formulierung.

00:59:49: bei Belegen auf Bettungsschicht, das heißt also auf Splitt und so weiter soll das ausgeführte Gefälle der Abdichtungen zur Hauptentwässerung mindestens ein Prozent.

00:59:58: Also bei Splitt soll, unabhängig davon dass noch Trenase drunter muss aber es ist ein anderes Thema.

01:00:04: Die Dicke der Trenage auch.

01:00:05: Also stopp da machen wir mal ein eigenes... In einem Podcast.

01:00:08: Da steht, bei Stellslagern oder bei Flüssig-Kunststoff mit systemintegriertem Nutzschicht sollte das Gefälle mindestens ein Prozent betragen.

01:00:18: also die Formulierung soll, sollte normal.

01:00:23: verlassen ich da nicht drauf?

01:00:24: Ich würde das eine verdammt wachliche Brücke... Ja, stimmt.

01:00:29: ...würde ich mich nicht darauf verlassen.

01:00:30: Stimmt und jetzt mit dem extra Podcast ist ne gute Idee den schieben wir relativ schnell hinterher dass wir nochmal ein Podcast mit barrierefreien Übergängen speziell machen.

01:00:40: Gut, Michael, jetzt kommt man zu einem wichtigen Punkt über den wir auch kurz sprechen müssen.

01:00:46: Viele Kollegen sind ja nicht nur unsicher bei der Ausführung sondern auch unsicher beidem was sie in die Angebote reinschreiben sollen.

01:00:52: Gib uns doch mal noch ein paar Tipps für die Angebotserstellungen.

01:00:55: Also was ihr auf jeden Fall überhaupt nicht einschreiben dürft und nicht irgendwie vertraglich vereinbaren sei denn ihr wisst das ihr das tun könnt.

01:01:02: also Nogo Wir stellen mindestens zwei Prozent Gefälle auf der fertigen Abdichtung.

01:01:08: Wenn es lediglich um eine zweiprozentige Gefälledämmung nach Gefälle planen, geht einfach nur ins Angebot reinschreiben.

01:01:17: Gefälle-Dämmungen mit so viel prozent gefällegemäß Gefälleplan aus dem und dem Material EPS, PU, BR usw.

01:01:28: liefern verlegen wobei liefern verlegen kannst du dir streng genommen auch schenken, weil wenn du nix reinschreibst und dass es nicht geliefert wird muss ich eben mitliefern.

01:01:39: Also aber ihr wisst was ich meine damit.

01:01:43: also schreibt nur... Es geht um ein planerisches Gefälle und wir lassen einen gefälledach mit Gefälleplan nach Gefälle-Plan mit zwei Prozent Gefälle.

01:01:54: Lassen wir anfertigen den verlegen wie er.

01:01:57: so es geht immer nur um planerische Gefälle.

01:02:01: Zweitens, wenn tatsächlich ein bestimmtes messbares Gefälle vereinbart also geschuldet wird dann müssen die vorhandenen Höhlenuntergrundentwässerungen und so weiter im Vorfeld geprüft werden.

01:02:15: Im Bestand ist das eine Verlierung aber auch im Neubau Ja, es ist eine Nevilierung und wir standen nach dem Abbruch um Neubau und nach dem Ausgang.

01:02:25: Drittens bei Balkon-Terrassen

01:02:27: usw.,

01:02:27: immer prüfen, Ist ein Gefälle technisch machbar?

01:02:31: Es ist herstellbar!

01:02:32: Können zwei Prozent sein?

01:02:34: Könnt vielleicht doch drei Prozent

01:02:35: sein?!

01:02:36: Könnt es um ein weniger sein.

01:02:38: Welche Höhe haben wir?

01:02:39: Wie siehts mit dem Türenschluss aus, wo liegt die Entwässerung?

01:02:42: Was gibt's für Nutzbelag am Ende des Tages?

01:02:44: Aber das ist ja auch alles Planungs-Dinge.

01:02:46: weißt du man kann auf viele Dinge planen.

01:02:49: Ja wenn ich zum Beispiel nur Wenn ich z.B.

01:02:53: keine Ausreichensgefälle planen kann, dann haben wir uns mal einen Prozent und so weiter Und im Belag muss ich halt Stellzlage nehmen Anstatt Splitt, dann läuft es zwar sehr schneller ab und so weiter.

01:03:05: Und dann legen wir am Ende den tatsächlichen Aufbau fest.

01:03:10: Das ist damit gemeint!

01:03:11: Wir haben sehr viele Spielräume jetzt auch durch die neue Flachdachrichtslinie aber wir müssen sie auch definieren und wir müssen uns wirklich mit der Planung ... müssen wir uns damit beschäftigen.

01:03:24: Und die Planung darf nicht auf der Baustelle passieren, das ist ein

01:03:26: bisschen gebrochen.

01:03:28: Da vielleicht noch einen kurzer Tipp, was ich bei Kollegen auch oft sehe... Die wissen eigentlich wie es geht und theoretisch würden sich ja auch planen aber sie haben halt die Planungen ihrer Aufträge nicht im Griff.

01:03:40: Das heißt, da seh' ich bekomme als Coach mittlerweile fast wöchentlich in irgendein Handwerksbetrieb in Deutschland.

01:03:45: Das heisst dadurch die Auftragsplanung im Büro so schlecht ist oder nicht vorbereitet.

01:03:51: Es passiert auch öfters mal so, dass man quasi einen Notauftrag aus der Schublade zieht und sagt Jungs und jetzt macht!

01:03:59: Das hat ja mit Vorplanung nichts zu tun.

01:04:00: also das ist ja auch vielleicht so ein klein Tipp ihr könnt noch so geil drauf sein und noch so tolle Angebote schreiben es muss halt hinterher auch in der Ausführung klappen und wenn du halt wie so ein Feuerwehrmann von links nach rechts springst vielleicht auch keine ordentliche Baustellenkontrolle oder Dokumentation hast und einfach mal sagst Geht dahin, macht's neu.

01:04:20: Mit Planung hat das halt nichts zu tun.

01:04:22: darüber muss man sich auch im Plan werden.

01:04:24: Das heißt wenn du die Fachregeln berücksichtigst deine Angebote entsprechend ausführst dann sollte halt auch die Ausführungen entsprechend sein.

01:04:33: und je mehr du unter Druck bist und es nicht vernünftig planen kannst desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit dass an den Baustellen Fehler passieren werden.

01:04:41: das kennst du glaube ich auch Michael oder?

01:04:43: Ja ja natürlich

01:04:45: nicht reagieren, sondern reagieren.

01:04:48: Da wird auch gerne mal eine falsche Dämmung eingebaut oder Dinge einfach vergessen weil es dem Druck geschultet ist.

01:04:54: Das hat halt mit Planungen nichts zu tun.

01:04:58: Wenn du kein Gefälle-Planzen ausführst dann hast du streng genommen einen höheren Aufwand alles, alle Details und so weiter.

01:05:09: Dann auch regelkonformer sichere, konstruktive zu planen aber das dann nachher in den Gutachten reinzuschreiben der hat einfach kein Gefälle gemacht

01:05:19: und

01:05:19: es ist ein höhere Plan.

01:05:20: Aber es nicht gemacht zusammen.

01:05:22: Hat sehr gut gemeint, aber ist halt trotzdem ein Depp.

01:05:24: Ja

01:05:25: also wichtig ist halt immer was hast du mit deinen Kunden vereinbart?

01:05:30: Ich habe das jetzt auch wieder als Gutachten auf dem Tisch und da stand im Angebot in der Ausschreibung zwei Prozent Gefälle, bla bla bla.

01:05:39: Und der Dachdecker hat dann ohne Gefälle einfach ausgeführt als dachten, der Fachhegel steht sich ja nicht drin, brauchst du ja kein Gefälle?

01:05:46: Hallo!

01:05:47: Geht's noch?

01:05:48: Ja... Das geht natürlich überhaupt nicht.

01:05:51: Du schuldest das was du verheimbarst, Punkt Ende aus.

01:05:55: also kannst dich doch nicht auf die Fachhege da berufen.

01:05:58: Die Frage ist halt wie einigt man sich dann im Nachhinein?

01:06:02: gibt es überhaupt eine Möglichkeit der Einigung über eine länger gewährleistet, aber auch nur dann wenn der Kunde mitspielt.

01:06:09: Also da hast du auch ein Sachverständiger überhaupt keine Chance?

01:06:13: Das ist so.

01:06:14: Lass uns mal noch vielleicht am Schluss des Podcast noch so ein paar Tipps geben!

01:06:18: Du kommst jetzt als Sachverständige auf das Dach und siehst dort stehendes Wasser.

01:06:22: was machst

01:06:23: du?

01:06:24: Ja, da muss man erst einmal prüfen.

01:06:27: also grundsätzlich ist eine Pfütze kein Mangel.

01:06:31: für uns Sachverständiger gibt es sowieso keine Mängel.

01:06:35: Mängeln sind juristische Termine, für uns gibt es Abweichung und Fehler

01:06:38: usw.,

01:06:39: Mangel sollte in keinem Gutachten stehen.

01:06:41: das ist meine Meinung.

01:06:43: also bei mir steht das auch so nie drin.

01:06:46: eine Pfütze ist per se nicht mangelhaft ja es kommt aber sehr oft auf die Erwartungsfalt haben wir haben ja vorhin schon aufgedröselt bis zu fünf Prozent Gefälle ausgeführten Gefälle.

01:06:57: Kann es zu Wasseransammlungen, um Pfützenbildung und so weiter kommen?

01:07:01: Das lässt die Fachregel ja zu.

01:07:02: Sie sagt sogar noch okay das ist nicht nur das was du erwarten kannst.

01:07:07: Es ist das was Du wahrscheinlich auch vorfindest auf dem Dach unter fünf Prozent.

01:07:11: aber es kommt glaube ich nach meinem Lauf halten auch eher darauf an.

01:07:14: Was hat der Kunde für eine Erwartungshaltung?

01:07:18: heißt also Wenn der Kunde das erste Mal davon hört, dass es so was gibt und das Wasser auf dem Dach stehen bleibt und er sich die ganze Zeit darauf versteift hat.

01:07:28: Ich mache eine Gefälle und es gibt keinen Stehen des Wassers obendrauf.

01:07:32: Mein Dach hat keine Fütze und er sieht die dann und der dachte gekommen und sagt ja guck mal da steht's aber in der Fachregel Dann wird sie irgendwie komisch.

01:07:40: Ja, dann kriegst du den Kunden nicht eingefangen.

01:07:42: hast du einen Fünfzigtausend Quadratmeter großes dach?

01:07:46: Da ist nur fünfzig Quadratmetern große fütze.

01:07:48: Die siehst du kaum.

01:07:50: Ja,

01:07:51: aber hast du eine Fünf Quadratmeter große Terrasse und dann hast du ne Null.

01:07:55: Komma fünf Quadratmetern große Pfütze direkt vor der Terrassentür.

01:07:59: Und dann sagt der Kunde muss das dann sein?

01:08:02: Das sage ich auch als Sachverständiger.

01:08:04: Muss es denn sein?

01:08:06: Warum habt ihr das ein bisschen ausgeglichen?

01:08:09: Es gibt doch die technischen Möglichkeiten.

01:08:12: also Die Erwartungshaltung ist im Vorfeld zu klären.

01:08:16: Der Kunde muss Bescheid wissen, was bekommt er.

01:08:20: Es ist viel einfacher im Vorfeld darüber zu diskutieren als nach hinein wenn das Dach fertig ist.

01:08:28: Das kann nicht jedem nur ans Herz legen.

01:08:31: also Recht bekommen hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun sondern am Ende geht es immer nur um Erwartungshilungen, es geht um Regeln Und Regeln sind nicht wichtiger wie die Erwartungshaltung, die der Grund am Ende des Tages hat.

01:08:47: Ja und Rechtsstreite machen nie Spaß und je einfacher oder besser man die vorher vermeidet, desto geschmeitiger ist auch alles.

01:08:55: Aber jetzt kommen wir zum Schluss.

01:08:55: so langsam das heutigen Podcast und ich hätte es so gern, die Bitte an dich nochmal die wichtigste Botschaft aus dem heutigen podcast für unsere Kolleginnen und Kollegen rauszuhauen ja wenn du diese Folge des Podcasts jetzt auf die wenigen wichtigen Aussagen reduzieren müsstest.

01:09:12: Welche wären das dann?

01:09:14: Also ich will mal sagen, als erstes dass jedes Flachdach mindestens zwei Prozent Gefälle haben muss – das ist falsch!

01:09:25: Das ist einfach fachlich falsch.

01:09:28: Die Flachtarchlinie sagt als zweites Unterlagen von Abdichtungen sollen mit mindestens zwei Prozent Gefälle geplant werden.

01:09:35: Das ist eine bedingte Forderung, die darfst du nicht ignorieren.

01:09:38: Denk immer dran soll heißt nichts anderes.

01:09:41: Du musst wenn du kannst ich würde sagen drittens wir müssen zwischen dem Planer richten und dem Ausgeführten und den vertraglich vereinbarten Gefallen unterscheiden.

01:09:51: Wenn du mit einem Kunden vereinbar hast dass das Dach zwei Prozent gefällt hat mindestens zweit prozent dann musst du es auch liefern.

01:09:58: Viertens Bei Dächern mit einem ausgeführten Gefälle unter zwei Prozent kannst und wirst du mit Viertzen Bildung rechnen müssen.

01:10:10: Die Fachregel beschreibt das jetzt auch, dass die Vierzehn-Bildungen, dass das ausrichtlich in der Beschreibung möglich und auch zulässig ist.

01:10:19: Ja dann würde ich sagen am fünftens Dachterrassen loschen, Balkone üben, mit Übergängen, mit Nutzbelegen werden in der aktuellen Flachdachrichtlinie als mögliche Ausnahmetatbestände genannt, die ohne Gefälle geplant und ausgeführt werden können.

01:10:36: nochmal.

01:10:37: Das ist kein Freiprieb.

01:10:38: das ist dann sechzehn wenn stehendes Wasser den Nutzbelag oder andere Schichten schädigen kann.

01:10:45: da musst du mit einem ausreichenden Gefälle oder anderen konstruktiven Maßnahmen dafür sorgen dass die Wasserableitung hergestellt wird.

01:10:55: und da reden wir auch nicht über ein gewisses Mindestmaß, ja und so weiter.

01:10:59: Sondern dann muss das Wasser einfach weg, dass keine Gefahr ist.

01:11:03: Und siebens bei barrierefreien Übergängen gelten andere Regeln.

01:11:08: Das machen wir aber noch mal separat.

01:11:11: Das ist so wichtig glaube ich und so umfangreich als würde hier den kompletten Rahmen sprengen also Barrierefreiübergänge.

01:11:19: Da brauchst du einen Sicherheitskonzept.

01:11:21: Da braucht du Hosenträger im Gürtel.

01:11:24: Das machen wir nochmal.

01:11:24: sehr berater, selbst in der

01:11:25: Fall.

01:11:26: Sehr gute Idee!

01:11:28: Dann fasse ich noch mal schnell zusammen.

01:11:30: Zwei Prozent bleiben der planarische Regelfall soll bedeutet nicht freiwillig sondern eine bedingende Forderung.

01:11:36: das geplante Gefälle ist nicht automatisch dass tatsächlich überall messbare Gefälle.

01:11:41: Pfützenbildung ist bei Dachflächen bis fünf Prozent Gefälle möglich und zulässig, und deshalb nicht automatisch ein Mangel.

01:11:48: Bei Terrassen, Balkon, Lottchen- und Laubengängen hat die Flachtachrichtlinie im Jahr zum Jahr auch ausdrücklich klargestellt, dass diese Flächen in begründeten Fällen auch ohne Gefälle geplant und ausgefährt werden können – und die Anforderungen an den Nutzbelag müssen trotzdem berücksichtigt werden.

01:12:09: Das war die Übersetzung meiner langen Aufführung.

01:12:14: Geht auch kurz und effizient, so kennen wir dich!

01:12:18: Genau also zwei Prozent oder generell ein Prozentwert alleine entscheidet nicht ob eine Dachkonstruktion funktioniert oder auf sie nicht funktionieren.

01:12:29: Wir müssen immer das gesamte Flachdachbetrachtenplanung abdicht und Gefälle, Entwässerungen, Anschlusshöhe, Nutzungsbelag... wir müssen die Fachregel richtig interpretieren.

01:12:40: Soll es kein Freifahrt sein?

01:12:41: Aber soll es auch keinen Muss?

01:12:44: Manchmal geht's einfach nicht!

01:12:45: Das müssen wir aber kommunizieren am besten im Vorfeld auch mit unseren Kunden.

01:12:50: Wenn es immer ginge würde hier prinzipiell auch muss stehen.

01:12:55: Man muss die Fachregel schon so ein bisschen differenzierter betrachten.

01:12:59: Die Fachregeln ist keine Schwarzarbeit der Fiebel, ist aber auch kein Baseballschläger für zahlungsunwillige Kunden.

01:13:07: also am Ende gibt es uns eine Leitlinie, einen gewissen Spielraum als Unternehmer und Sachverständiger wo wir uns innerhalb dieser Leitlinge bewegen können und in Normalfall ist es so.

01:13:20: wenn wir das tun gibts weniger Stress Mit unseren Kunden, das ist auch ein bisschen die Botschaft.

01:13:27: Sehr gut!

01:13:28: Damit kommen wir zum Ende des heutigen Podcasts.

01:13:30: ich hoffe er hat euch gefallen.

01:13:32: Ihr merkt Michael ist wie immer ein sehr kompetenter Ansprechpartner in all diesen Themen.

01:13:36: aber wenn ihr euch das Ganze nochmal anschauen wollt und auch kompakt anschauen wollen wir haben dazu einen Praxisratgeber erstellt.

01:13:43: Dort sind die wichtigsten Punkte aus der Flachtachrichtlinie noch einmal verständlich zusammengefasst.

01:13:48: den Link packen wir mit in die Show Notes Und auch unsere Folge zum Verhältnis zwischen den Achtzehn, fünf drei Eins.

01:13:55: in der Flachdachrichtlinie verlinken wir euch dort nochmal.

01:13:58: War schön dass ihr wieder dabei gewesen seid.

01:14:00: wenn euch die Folge gefallen hat, liked und teilt sie!

01:14:03: Und wie immer sage ich bleibt glücklich gesund und erfolgreich.

01:14:06: und damit hat Michael das letzte Wort.

01:14:08: Ja, vielen Dank Alain.

01:14:09: Es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht.

01:14:11: Du freust mich immer wieder heraus auch in den fachlichen Themenwissen Super-Sparingspartnern.

01:14:16: Lass uns das nächste Mal das Thema Barriere vor Übergänge machen und dass es glaube ich auch ein Podcast wird.

01:14:23: Ansonsten schließe ich mich dem Worten meines Vorredners an machts gut bleibt gesund seid erfolgreich und bis zum nächsten mal!

01:14:33: Tschüss.

01:14:35: Damit sind wir nun am Ende vom heutigen Podcast.

01:14:38: Wir wünschen euch viel Freude bei der Arbeit und dass auch in Zukunft alles optimal bedacht ist!

01:14:44: Wenn euch der Podcast gefallen hat, freuen wir uns wenn ihr ihn euren Freunden und Kollegen weiter empfehlt und auch in den sozialen Medien liked und teilt.

01:14:53: Bis zum nächsten Mal – wir freuen uns auf Euch!

01:14:56: Euer Michael Zimmermann und Karl-Heinz Kraftzig.

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